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„Da waren wohl mehrere Schutzengel unterwegs“

Grimmen „Da waren wohl mehrere Schutzengel unterwegs“

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 20 / Vier Verletzte und 125000 Euro Sachschaden

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Ein Auto im Straßengraben, ein weiteres demoliert – bei dem Unfall vom Freitag auf der A 20 hatten alle Beteiligten sehr viel Glück.

Quelle: privat

Grimmen. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend auf der A 20 nahe der Raststelle Riedbruch. Insgesamt vier Pkw waren an dem Crash beteiligt, bei dem drei Personen schwer und ein Fahrer leicht verletzt wurden. „Da waren wohl gleich mehrere Schutzengel unterwegs. Das hätte auch ganz anders ausgehen können“, so Torsten Schwebke.

Alle am Unfall Beteiligten hatten verdammt viel Glück.“Torsten Schwebke, Gemeindewehrführer

Der Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Süderholz war mit 17 seiner Kameraden vor Ort, nachdem ein 54-jähriger Passat-Fahrer aus Schwerin beim Wechseln der Fahrspur den Audi eines 24-Jährigen aus Anklam übersah. Der durch den Zusammenstoß schwer verletzte Anklamer wurde in die Uni-Klinik Greifswald gebracht. In direkter Folge bremste ein 32-jähriger BMW-Fahrer an der Unfallstelle ab. Eine 57-jährige Fahrzeugführerin fuhr mit ihrem Mercedes auf den BMW auf und schleuderte ihn auf den Grünstreifen, wo er sich überschlug. Während die Fahrerin leichte Verletzungen davontrug, wurden ihr Beifahrer sowie der Fahrer des BMW schwer verletzt.

Trotz des verheerenden Bildes, das sich Wehrführer Torsten Schwebke und seinen Kameraden beim Eintreffen bot, hätten alle am Unfall Beteiligten sehr viel Glück gehabt. „Niemand war eingeklemmt, wir mussten niemanden aus dem Fahrzeug schneiden“, so der Wehrführer, der mit seinen Kameraden zwei Stunden an den Rettungs- und Bergungsarbeiten beteiligt war. Einem alarmierten Rettungshubschrauber konnte Entwarnung gegeben werden, alle Verletzten wurden mit Rettungswagen in das Uniklinikum Greifswald beziehungsweise nach Bartmannshagen gebracht.

Einen Kommentar auf der Facebook-Seite der OZ Grimmen, wonach einer der Verletzten „völlig entspannt“ über die Autobahn gelaufen sei, „alles gefilmt und die Polizei angeschrien“ haben soll, wurde auf Nachfrage der OZ bei Autobahnpolizei nicht bestätigt. Der Mann habe bei dem Unfall einen Schock erlitten und lediglich den Abtransport seines Pkw fotografiert. Zudem, so teilten die Beamten mit, gäbe es eine Klassifizierung, wonach Verletzungen eingestuft würden. Schwer verletzt bedeute, dass derjenige nach einem Unfall länger als 24 Stunden im Krankenhaus behandelt werden müsse.

Audi, BMW und Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen Abschleppdienst geborgen. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 125000 Euro beziffert. Die A 20 war in Richtung Lübeck zeitweise voll gesperrt.

cn

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