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Die meisten Eltern haben es geschnallt

Ribnitz-Damgarten Die meisten Eltern haben es geschnallt

Polizei und Verkehrswacht kontrollierten gestern in Ribnitz und Ahrenshagen, ob Kinder im Auto ausreichend gesichert sind

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Dass Elisa Hritz mit ihren 1,52 Metern keinen Kindersitz mehr benötigt, teilte Polizeimeister Patrick Jankowski ihrer Mutter Claudia Bartschat bei der gestrigen Verkehrskontrolle mit.

Quelle: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Elisa Hritz (9) hat Glück. Das Mädchen ist mit ihrer Körpergröße von 1,52 Meter groß genug, um ohne Kindersitz im Auto mitfahren zu dürfen. Polizei und Verkehrswacht kontrollierten gestern morgen vor der Grundschule „Theodor Bauermeister“, ob die jungen Beifahrer angeschnallt und ausreichend in ihren Kindersitzen gesichert sind. Auch vor der Grundschule in Ahrenshagen sahen die Ordnungshüter genau hin.

Das erfreuliche Ergebnis: Die meisten Eltern hielten sich an die Vorschriften. „Nur bei zwei Kindern stellten wir fest, dass sie längst zu groß und schwer für ihren Kindersitz sind“, sagte Klaus Klatt von der Verkehrswacht. Doch Strafzettel wurden an diesem Morgen nicht verteilt. Dafür hatte sich Polizeihauptkommissar Lothar Riemer jugendliche Unterstützung mitgebracht.

Felix Schubert (10) und Lilly Colien Leitzsch (10) aus der Ribnitzer Grundschule verteilten an die Autofahrer ein sogenanntes „Strafmandat aus Kinderhand“. Auf dem Flugblatt konnten die Eltern beispielsweise nachlesen, dass Kinder während der Fahrt nicht auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen dürfen und dass sie einen Kindersitz kaufen müssen, der nach der Prüfvorschrift ECE-R 44-04 getestet wurde. Ältere Kindersitze, die nach ECE-R 44-01 oder 44-02 geprüft wurden, dürfen nicht mehr verwendet werden. „Wir arbeiten heute präventiv und erklären den Eltern die Wichtigkeit. Ist ein Kind nicht richtig gesichert, wird es zum Geschoss,“ warnte Hauptkommissar Riemer.

Kinder unter 1,50 Meter Körpergröße gehören in einen Kindersitz. „Aber ein Elfjähriger kann nicht in eine Sitzschale für einen Sechsjährigen gesetzt werden“, sagte Riemer und erklärte die Unterschiede. Die Eltern nahmen die Ratschläge dankbar an — unter anderem Verena Rech. „Es gibt jede Menge Modelle auf dem Markt. Gut zu wissen, worauf man achten muss.“

Von cr

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