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Droht Rügen ein Aus der Notfallversorgung?

Bergen Droht Rügen ein Aus der Notfallversorgung?

Weil ein Urteil des Sozialgerichts Notfallärzten bei ihrem Dienst nach 16 Uhr eine Scheinselbständigkeit unterstellt, finden sich für die Bereitschaft in den Abendstunden keine Mediziner mehr.

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Die Notfallversorgung gerät in Gefahr.

Quelle: dpa

Bergen. Droht nach 16 Uhr die Notarztversorgung auf der Insel Rügen zusammenzubrechen? – Mit seinem Urteil vom April 2015, wonach die bisherige Praxis der Notfallversorgung rechtswidrig sei, bewirkte das Landessozialgericht Aufregung und Unverständnis bei Politikern und Trägern gleichermaßen. Das Gericht hatte entschieden, dass Notärzte im Rettungsdienst nicht mehr auf Honorarbasis beschäftigt werden dürfen. Ein solches Arbeitsverhältnis gilt seither als Scheinselbstständigkeit.

„Sollte das Urteil rechtskräftig werden, müssten wir theoretisch den Notdienst einstellen“, sagt Gerhard Konermann vom DRK auf Rügen.

Von Berndt, Jens-Uwe

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