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Enkeltrick: Polizei warnt vor Betrügern

Rostock/Franfurt/Main Enkeltrick: Polizei warnt vor Betrügern

Erneut versuchen Unbekannte im Raum Rostock über Telefon Geld zu ergaunern. Opfer sind häufig ältere Mitbürger.

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Am Telefon geben sich die Trickbetrüger oft als Verwandte oder Bekannte aus.

Quelle: Julian Stratenschulte

Rostock/Franfurt/Main. Unbekannte Täter haben am Montag in Rostock erneut versucht, durch den sogenannten Enkeltrick an Bargeld zu gelangen. Dabei vertrauen die Telefonschwindler vor allem auf die Gutgläubigkeit ihrer Opfer, bei denen es sich meist um ältere, alleinstehende Personen handelt. Dieses Mal gaben sich die Trickbetrüger am Telefon als Polizisten aus. Sie forderten Geld, um vermeintliche Unfallschäden auszugleichen, die angeblich von Familienangehörigen verursacht wurden.

Der Enkeltrick ist eine der bekanntesten Betrugsmaschen. Dennoch haben Kriminelle damit immer wieder Erfolg. Für die Opfer hat der Trick meist sogar existenzielle Folgen, da die Täter mit ihrer Masche häufig um die Zehntausende Euro ergaunern.

Am Telefon geben sich die Betrüger nicht nur als Polizisten aus. Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen, versuchen sie Verwandte oder auch gute Bekannte zu imitieren und bitten kurzfristig und dringlich um Bargeld. Häufig wird als Grund eine Notsituation oder ein finanzieller Engpass vorgeschoben. Die Polizei mahnt daher eindringlich, misstrauisch zu bleiben und keinem Fremden Geld zu geben. „Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld fordert. Geben Sie keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preis“, betont Polizeihauptkommissar Nico Findeklee vom Polizeipräsidium Rostock.

Bei verdächtigen Anrufen sollte sofort die Notrufnummer 110 gewählt werden. „Wenn Sie doch Opfer des Enkeltricks geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie umgehend Anzeige“, fordert Findeklee auf.

Von Hegermann, Johanna

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