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Erneut Geisterfahrer auf der A 20

Wismar Erneut Geisterfahrer auf der A 20

Nach dem tragischen Unfall mit einer Falschfahrerin am 26. Mai auf der A 20 in Höhe Grevesmühlen (die OZ berichtete) ist am frühen Freitagnachmittag erneut ein Falschfahrer ...

Wismar. Nach dem tragischen Unfall mit einer Falschfahrerin am 26. Mai auf der A 20 in Höhe Grevesmühlen (die OZ berichtete) ist am frühen Freitagnachmittag erneut ein Falschfahrer auf der A 20, diesmal in Höhe Kreuz Wismar, gemeldet worden. Noch ehe Maßnahmen eingeleitet werden konnten, teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass das besagte Fahrzeug auf der Autobahn gewendet habe und nun in richtiger Fahrtrichtung unterwegs sei.

Laut Polizei können Fahrzeugführer aus verschiedensten Gründen zum Falschfahrer werden, beispielsweise durch falsches Auffahren von Autobahnraststätten, durch Unachtsamkeit, aufgrund widriger Witterungseinflüsse oder durch Drogeneinfluss. Bei Fahrten auf der Autobahn ist das regelmäßige Hören des Verkehrsfunks daher empfehlenswert. Wie soll man sich verhalten, wenn ein Falschfahrer gemeldet wurde? Es wird empfohlen, nicht zu überholen und langsam äußerst rechts zu fahren. „Bleiben Sie jedoch nicht stehen, dadurch gefährden Sie den nachfolgenden Verkehr. Schalten Sie ihr Abblendlicht an, um besser gesehen zu werden“, so die Polizei. Wer sich unsicher fühlt, sollte den nächsten Parkplatz ansteuern oder die Autobahn an der nächsten Ausfahrt verlassen. Sollte der Falschfahrer tatsächlich entgegenkommen, sollte die Lichthupe betätigt werden. Auf keinen Fall sollte man versuchen, ihn durch eigenständige Manöver zum Anhalten zu bewegen.

Was tun, wenn man selbst einmal zum Falschfahrer wird? Dann sollten sofort das Licht und die Warnblinkanlage eingeschaltet werden. Der ADAC rät, nicht zu wenden, sondern an den nächstgelegenen Fahrbahnrand zu fahren und das Fahrzeug dicht neben der Schutzplanke abzustellen, vorsichtig auszusteigen und sich hinter die Planke zu stellen. Dann sollte die Polizei gerufen werden.

OZ

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