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Erster Einsatz für Heiligendammer Retter

Heiligendamm Erster Einsatz für Heiligendammer Retter

Seit Pfingsten sind zwei Türme besetzt / Notrufsäule am Kinderstrand fehlt noch / Badeinsel soll zu Ferienbeginn im Wasser schwimmen

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Die ersten Rettungsschwimmer der Saison (v.l.): Hannes Scharen (18), Paul und Peter Krüger (beide 21) und Lucas Gerber (19).

Quelle: Anja Levien

Heiligendamm. Seit Pfingsten sind zwei der vier Rettungstürme am Strand von Heiligendamm besetzt. Hannes Scharen, Paul und Peter Krüger und Lucas Gerber sind die ersten ehrenamtlichen Wasserretter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in dieser Saison, sorgen für die Sicherheit am Strand, leisten Erste Hilfe und geben auch mal Auskunft.

„Eine Erste-Hilfe-Leistung hatten wir dieses Jahr schon. Ein kleines Mädchen hatte ein Splitter im Fuß“, erzählt Lucas Gerber, der seinen Bundesfreiwilligendienst beim DRK absolviert und diesen Sommer in Heiligendamm im Einsatz ist. Von 15. Mai bis 15. September sind die Lebensretter auf Abruf am Strand – egal, ob Badewetter ist oder nicht.

Zum 1. Juni werden auch die anderen beiden Türme besetzt, sagt Benjamin Wehner vom DRK-Kreisverband Bad Doberan, der als Einsatzleiter für den Strand verantwortlich ist. Die mobile Station wird in Richtung Börgerende aufgestellt. Am Kinderstrand soll eine Notrufsäule installiert werden. „Die ist in Arbeit und soll diesen Sommer noch kommen“, sagt Wehner. Der Kinderstrand würde vom Wasser bei Kontrollfahrten mit dem Boot bewacht. Auch mit dem Auto und Fahrrädern könnten die Retter schnell an diesem Strandabschnitt sein, sollte es einen Notruf geben.

Die Badeinsel ist bisher noch nicht auf der Ostsee zu sehen. „Wir wollen versuchen, sie zu Ferienbeginn zu installieren“, sagt Benjamin Wehner. 17 Grad Celcius sollte die Ostsee dafür haben. Damit die Schwimmer von der Badeinsel ins Meer springen können, kann sie nur weiter draußen aufgebaut werden, wo eine bestimmte Wassertiefe vorhanden ist. Ist die Ostsee noch zu kalt und schwimmen die Strandgänger dort hin, kühlen sie auf der Insel ab und könnten beim Zurückschwimmen Kreislaufprobleme und Krämpfe bekommen, erläutert Wehner.

Rund 80 Rettungsschwimmer sind über die Saison in Heiligendamm im Einsatz. Durchschnittlich bleibt jeder Ehrenamtler zehn Tage. Sie kommen aus ganz Deutschland und aus der Region. So wie Hannes Scharen, Paul und Peter Krüger und Lucas Gerber aus Doberan.

al

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