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Familienvater wegen Kinderpornos vor Gericht

Grevesmühlen/Wismar Familienvater wegen Kinderpornos vor Gericht

Ein 55-Jähriger aus Nordwestmecklenburg wurde zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte Kinderpornos auf seinem Rechner, der Mann ist einschlägig vorbestraft.

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Ein Polizist sitzt vor einem Rechner mit Kinderpornos.

Quelle: dpa

Grevesmühlen/Wismar. Er chattete unter falschem Namen mit Schülerinnen, gab sich im Internet als junger Mann aus und sammelte Kinderpornos auf seinem Rechner. Und näch während er unter laufender Bewährung stand, der 55-Jährige war 2011 wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen verurteilt worden, entdeckten die Polizisten die Fotos und Videos von kleinen Mädchen auf seinem Computer. Durchsucht worden war der Rechner des Familienvaters, weil er eine Schülerin im Chat angesprochen hatte. Die Eltern des Mädchens hatten schließlich die Polizei eingeschaltet.

Dass der vorbestrafte Mann erneut mit einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten davonkam, hängt laut Gericht mit der langen Ermittlungszeit zusammen. Der Fall hatte sich 2012 ereignet, Polizei und Staatsanwaltschaft brauchten mehrere Jahre, um die zahlreichen Fakten zusammenzutragen.

Michael Prochnow

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