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Feuerwehr Neukloster im Dauereinsatz

Neukloster Feuerwehr Neukloster im Dauereinsatz

Zwölfmal mussten die Männer und Frauen von Dienstag 19.50 Uhr bis gestern 10 Uhr ausrücken

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Die Feuerwehr Neukloster war mit Wehren aus Züsow, Zurow und Krassow etwa vier Stunden im Dauereinsatz.

Quelle: Feuerwehr Neukloster

Neukloster. Abgebrochene Äste, umgekippte und ineinander verkeilte Bäume – der Wintereinbruch bescherte der Freiwilligen Feuerwehr Neukloster eine der härtesten Nächte seit Jahren. Zwölfmal wurden die Männer und Frauen um Wehrführer Lars Krasemann von Dienstagabend bis gestern Vormittag zu Einsätzen gerufen. „Der erste kam um 19.50 Uhr. An der Straße zwischen Zurow und Rügkamp bogen sich die Äste einer dicken Eiche unter der Schneelast gefährlich weit nach unten, einige waren auch schon abgebrochen“, schildert Joern Warnke, der als Fahrer der Drehleiter bei allen Einsätzen dabei war.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Es folgten zwei Einsätze in Lübberstorf. Anschließend musste die komplette Straße in Nakenstorf bis Klein Warin und Neumühle wieder verkehrssicher gemacht werden.

„Manchmal reichte es, mit dem Hammer gegen die Baumstämme zu schlagen, um den Schnee aus den Ästen zu schütteln, manchmal mussten wir aber auch abgebrochene Äste beseitigen“, berichtet Joern Warnke.

In Tollow unterstützte die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Neukloster die Kameraden aus Züsow und anschließend ging es erneut nach Rügkamp, um der Freiwilligen Feuerwehr Zurow zu helfen.

Außerdem drohten Äste an der Straße zwischen Ravensruh und Sellin unter dem Gewicht des nassen Schnees zu brechen. Für diesen Einsatz bat Lars Krasemann auch die Freiwillige Feuerwehr Krassow um Unterstützung.

„Dann ging es wieder nach Rügkamp, zum dritten Einsatz dort“, erinnert sich Joern Warnke. Ihm folgte die vielleicht gefährlichste Aktion für die Feuerwehr: Zwischen Züsow und Satow waren zwei gegenüberliegende Bäume gleichzeitig umgekippt und hatten sich über der Fahrbahn verkeilt. „Da mussten wir natürlich besonders vorsichtig arbeiten, aber wir haben es geschafft und die Bäume abgenommen“, sagt Joern Warnke.

Nach einem Einsatz zwischen Glasin und Perniek kehrten die Neuklosteraner gegen 0.30 Uhr ins Gerätehaus zurück. Gestern gegen 8.20 Uhr wurden sie schon wieder gerufen. „In Ravensruh sollte ein Baum auf ein Dach gefallen sein. Es stellte sich dann als weniger dramatisch heraus, als es sich angehört hatte“, so der Feuerwehrmann. Kurz darauf wurde die Drehleiter zur Unterstützung der Feuerwehr Neuburg benötigt. In Rüggow war eine Pappel umgestürzt. Es war der letzte Einsatz nach einer aktionsreichen Nacht.

Sylvia Kartheuser

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