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Feuerwehr birgt Wrackteile an der Unglücksstelle

Zirchow Feuerwehr birgt Wrackteile an der Unglücksstelle

Trauer und Bestürzung im Netz über den Tod von Seebrücken-Investor Friedrich Münzel

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Die Feuerwehren aus Garz, Zirchow und Benz waren am Montag an der Absturzstelle im Einsatz. FOTO: HANNES EWERT

Zirchow. Die Nachricht über den Tod von Heringsdorfs Seebrücken-Bauherren Friedrich Münzel löste auf Usedom große Trauer aus. In den sozialen Netzwerken äußerten sich viele Freunde und Wegbegleiter des verunglückten Hobbypiloten. Heringsdorfs Bürgermeister Lars Petersen bedauert den Verlust eines „ehrlichen und anständigen Mannes, bei dem das Wort zählte und der immer ein offenes Ohr hatte“, schreibt er auf seiner Facebook-Seite. Auch die Wasserretter des Deutschen Roten Kreuzes, die auf der Heringsdorfer Seebrücke ihren Hauptrettungsturm beziehen, trauern um den Hamburger Geschäftsmann. „Er war immer ein kompetenter Ansprechpartner“, schreibt Sebastian Antczak für die Rettungsschwimmer des DRK. Auch Kurdirektor Thomas Heilmann kommentierte im Netz:

„Bei ihm brauchte man keinen Vertrag, bei ihm zählte das Wort. Ich bin sehr traurig, dass ein wirklich guter Mensch nicht mehr da ist“, schreibt er.

Die Polizei und die umliegenden Feuerwehren waren am Montagabend damit beschäftigt, die Unfallstelle zu räumen. „Auch der Leichnam wurde geborgen und liegt nun in der Rechtsmedizin in Greifswald zur eindeutigen Identifikation der Person“, erklärt Katrin Kleedehn vom Polizeipräsidium Neubrandenburg.

Zwei Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) nahmen die Ermittlungen auf. „Diese Ermittlungen zur genauen Absturzursache dauern an. Der Abschlussbericht könnte erst in einem Jahr vorliegen“, sagt Germout Freitag von der BFU in Braunschweig. „Die Wrackteile werden im Regelfall einem Nachlassverwalter gegeben. In diesem Fall sind jedoch 80 bis 90 Prozent der Maschine verbrannt und nicht mehr verwendbar“, sagt Freitag. „Zu den anstehenden Ermittlungen gehören unter anderem die Befragung der Fluglotsen im Flughafen und die Ergebnisse der Obduktion“, erklärt er.Hannes Ewert

OZ

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Am Montag stürzte ein Kleinflugzeug nördlich der Landebahn des Flughafens Heringsdorf in einem Waldgebiet nahe Zirchow ab.

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