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Flüchtlinge begehen drei Prozent aller Straftaten in MV

Rostock Flüchtlinge begehen drei Prozent aller Straftaten in MV

Das Landeskriminalamt registrierte 2200 Fälle im vergangenen Jahr. Oft sind es Ladendiebstähle.

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Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern rund 2200 Straftaten begangen. (Symbolfoto)

Quelle: Danny Meyer/fotolia

Rostock. Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern rund 2200 Straftaten begangen. Das sei zwar ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Landeskriminalamt (LKA) mit. Die Zunahme der Kriminalität sei aber deutlich geringer gewesen als die Zunahme der Asylbewerberzahlen.

Pro Monat werden laut LKA im Land etwa 10 000 Straftaten begangen. Etwa 300 davon – also rund drei Prozent – könnten Zuwanderern zugeordnet werden. Allerdings sei die Dunkelziffer bei Asylbewerbern höher als bei einheimischen Straftätern, weil sie nicht so leicht identifiziert werden könnten. Insgesamt begingen Ausländer 2015 in MV 6164 Straftaten.

Rund ein Viertel aller von Flüchtlingen verübten Straftaten seien Ladendiebstähle. Eine Gesamtzahl von 611 bedeute eine Zunahme um 120,6 Prozent – es waren also mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. An zweiter Stelle folgen Rohheitsdelikte wie Raub oder Körperverletzung mit 496 Taten. Das entspricht einer Zunahme um 88,6 Prozent. Viele dieser Straftaten verübten Flüchtlinge untereinander. An dritter Stelle in der Statistik liegen andere Vermögensdelikte und Betrugsstraftaten, darunter vor allem Schwarzfahren.

Axel Büssem

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