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„Forgotten universe“: Mehr Polizei im Einsatz

Grimmen „Forgotten universe“: Mehr Polizei im Einsatz

Privates Sicherheits-Unternehmen wird beim Festival direkt im Grimmener Hexenkessel für Ordnung sorgen

Grimmen. Die Polizei stellt sich auf den Ansturm zu einer Grimmener Premiere-Veranstaltung ein. Bis zu 1500 Besucher könnten ab morgen im „Hexenkessel“ campen. Dort steigt bis zum Sonntag das Festival „Forgotten universe“. Dann gibt es High Tech auf die Ohren – experimentelle elektronische Musik, mit 28 Live-Acts und zwölf DJs aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Polen und Spanien.

Man arbeite als Polizei eng mit dem Veranstalter zusammen, versichert Antje Unger, Sprecherin der Stralsunder Polizeiinspektion. „Auch wegen des abgeschlossenen Geländes gehen wir nicht von Störungen aus. Daher wird auch keine Bereitschaftspolizei vor Ort sein“, erklärt Antje Unger. Dennoch: „Das Grimmener Polizeirevier wird während des Festivals personell aufgestockt, sodass auch mit mehr Kräften Streife gefahren werden kann.“ Falls der Bedarf bestehe, könne man personell auch auf umliegende Dienststellen zurückgreifen und Kräfte zusammenziehen. Und noch eins: „Während der An- und Abreise werden wir die Festival-Besucher besonders im Blick haben“, verspricht die Polizeisprecherin.

Grimmener Rettungsdienste werden während des Festivals keine spezielle Bereitschaft einrichten. „Wir sind nicht angefragt worden“, sagt Thomas Krey, Leiter der DRK-Rettungswache. „Wir haben keine Anfrage bekommen“, bestätigt auch Oliver Habel, Leiter der Grimmener Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft. Bei dieser Teilnehmerzahl sei kein Rettungskonzept nötig, weiß Habel. Das greife erst bei Groß-Events ab 5000 Teilnehmern. Stattdessen wird ein Sanitätsteam aus Ludwigslust auf dem Gelände für medizinische Notfälle bereitstehen, ist vom Veranstalter zu erfahren. Heute werde das Festival-Areal seitens Stadt, Kreis, Polizei und Feuerwehr kontrolliert, informiert Grimmens Wehrführer Olaf Clasen. Dabei gehe es auch um Feuerlöschtechnik, Zuwegung für Rettungsfahrzeuge und um sichere Fluchtwege.

Für Sicherheit im Motodrom sorgt die Grimmener Sicherheitsfirma „Schuck-Security“. „Wir sind am gesamten Wochenende mit acht Leuten dort. Mein Team ist auf Veranstaltungen mit so vielen Besuchern bestens vorbereitet“, sagt Mathias Schuck.

pf/rm

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