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Frau von Exhibitionisten belästigt

Greifswald Frau von Exhibitionisten belästigt

Am Dienstagabend wurde eine 22-Jährige bedrängt / Zeugen werden gesucht

Greifswald. Eine 22-Jährige ist am Dienstagabend von einem Unbekannten belästigt worden. Die junge Frau war allein zu Fuß unterwegs, als sie bemerkte, dass ein Mann auf dem Fahrrad an ihr vorbeifuhr und im weiteren Verlauf an einer Auffahrt anhielt. Als sie an ihm vorbeiging, sah sie, dass sein Bauch unbekleidet war und sie vermutete, dass er „an seinem Geschlechtsteil manipulierte“, wie es die Polizei formulierte. Was er zu ihr sagte, habe sie nicht verstanden. Als die junge Frau ihren Weg fortsetzte, holte der Tatverdächtige sie mit dem Fahrrad ein und fragte sie nach sexuellen Handlungen. Das Opfer verneinte, der Mann wendete und fuhr in Richtung Osnabrücker Straße davon. Die Tat ereignete sich um 19.40 Uhr zwischen Gärten in Richtung Verlängerte Scharnhorststraße.

 

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Laut der jungen Frau soll der Täter sie auf einem Trampelpfad zwischen den Gärten in Richtung Verlängerte Scharnhorststraße angesprochen haben.

Quelle: Laura Weigele

Zeugen wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Dienststelle.

Laut Angaben des Opfers ist der Mann 18 bis 25 Jahre alt, hat eine schlanke bis normale Gestalt, ist circa 1,65 m groß und hat ein auffällig eingefallenes Gesicht. Er sprach hochdeutsch und trug eine dunkle Hose, ein schwarzes dickes Sweatshirt mit Kapuze und schwarze Nike-Schuhe mit weißem Markensymbol. Details zum Fahrrad sind nicht bekannt. Es soll neu ausgesehen haben. Bereits im Vorfeld ist der Geschädigten der Tatverdächtige an einem Discounter in der Grimmer Straße aufgefallen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts von exhibitionistischen Handlungen aufgenommen. „Exibitionistische Handlungen kommen immer wieder mal vor. Wir stellen in dieser Hinsicht aber keine Häufung von Fällen in einem bestimmten Gebiet fest“, so Carolin Radloff, Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. „Als Geschädigte sollte man auf keinen Fall auf die Handlungen des Täters eingehen und Hilfe von Menschen in der Nähe suchen“, so Radloff. Zudem rät sie, schnell die Polizei via Notruf (☎ 110) zu informieren.

OZ

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