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Frau zu Tode gefoltert: Prozess wird neu aufgerollt

Neubrandenburg/Karlsruhe Frau zu Tode gefoltert: Prozess wird neu aufgerollt

Axel G. aus Alt Rehse war wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. In einem neuen Prozess soll der Gesundheitszustand des 52-Jährigen stärker berücksichtigt werden.

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Axel G. mit seinem Verteidiger

Quelle: Felix Gadewolz

Neubrandenburg/Karlsruhe. Der Fall um eine in Alt Rehse bei Neubrandenburg zu Tode gefolterte Frau muss noch einmal verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob das im März gefällte Urteil gegen den 52 Jahre alten Lebensgefährten auf und ordnete eine Neuverhandlung vor einer anderen Kammer des Landgerichtes Neubrandenburg an, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Der Gesundheitszustand des Verurteilten sollte stärker berücksichtigt werden. Der Mann bleibe aber in Haft.

Axel G. war wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte die aus Rheinland-Pfalz stammende 32-Jährige nackt an ein Bett gefesselt, sie mit einer Peitsche misshandelt und dann sterben lassen. Die stark verweste Leiche war erst zwei Monate später bei einem Einsatz wegen Ruhestörung in dem Haus gefunden worden.

Der Verteidiger, der Freispruch gefordert hatte, hatte Revision eingelegt. Nach seiner Ansicht war die Tat dem Lebensgefährten nicht nachzuweisen. Dieser hatte sich „vom BND und Dorfbewohnern verfolgt gefühlt“ und geweigert, sich von einer Psychiaterin begutachten zu lassen.  

dpa

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