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Fünf Unfälle mit 15 beteiligten Fahrzeugen

Stralsund Fünf Unfälle mit 15 beteiligten Fahrzeugen

Auf den Straßen in Stralsund war es am Montagmorgen mächtig glatt. Ein Schwerpunkt war die Verlängerung des Grünhufer Bogens in Richtung Süden.

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In Stralsund ereigneten sich am Montagmorgen mehrere Unfälle auf glatten Straßen.

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. Überfrierende Nässe hat gestern in den frühen Morgenstunden viele Kraftfahrer in Stralsund und Umgebung überrascht. Innerhalb von nur einer Stunde ereigneten sich im Stadtgebiet fünf Unfälle mit insgesamt 15 beteiligten Fahrzeugen. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Vor allem auf der Straße in Verlängerung des Grünhufer Bogens in Richtung Süden zwischen der Rostocker Chaussee und der Bundesstraße 105 (Ortsumgehung) war es kurz nach 6.30 Uhr plötzlich spiegelglatt auf der Fahrbahn. Kurz nacheinander wurden dort 13 Fahrzeuge in vier Zusammenstöße verwickelt. Ein weiterer Unfall ereignete sich auf der Straße zwischen Grünhufe und Groß Kedingshagen.

Wie Dietmar Grotzky, Leiter des Polizeihauptreviers, mitteilte wurden alle verfügbaren Kräfte eingesetzt, um die Unfallstellen abzusichern und Unfälle aufzunehmen. „Wir waren über mehrere Stunden mit vier Fahrzeugen und acht Beamten an Ort und Stelle“, sagte er gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG.

Die stark befahrene Straße musste in Richtung Grimmen zwischenzeitlich voll gesperrt werden. Teilweise konnten die Fahrzeuge aber auch an den Unfallstellen vorbei geleitet werden. Der Verkehr staute sich über mehrere 100 Meter. Die Mitarbeiter der Bergungsdienste hatten alle Hände voll zu tun, um nicht mehr fahrbereite Autos in die Werkstätten zu bringen.

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, ereigneten sich auf dem Territorium des Landkreises Vorpommern-Rügen am Montag zwischen 5 und 8 Uhr insgesamt 31 Unfälle. Dabei wurden zehn Menschen leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf 130 000 Euro geschätzt.

Ein Schwerpunkt war neben der Hansestadt die Bundesstraße 96 auf der Insel Rügen zwischen Rambin und Bergen. Antje Unger, Sprecherin der Polizeiinspektion Stralsund: „Das Glatteis kam wirklich überraschend. Damit hat niemand gerechnet. Es gab keine Vorwarnung.“

Das betonte auch Anke Böschow von der Pressestelle der Stadtverwaltung in Stralsund. Mitarbeiter des Stadtbauhofes seien am Morgen, als die ersten Glätte-Meldungen eintrafen, rausgefahren, um Straßen und Wege mit Salz abzustumpfen. Betroffen waren vor allem Randlagen.

Von Jens-Peter Woldt

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