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Gefahr im Gleis: Bundespolizei verschärft Kontrollen

Rostock/Papendorf Gefahr im Gleis: Bundespolizei verschärft Kontrollen

Die Bundespolizei will in und um Rostock ihre Kontrollen an den Bahn-Strecken verschärfen - und Menschen davon abhalten, achtlos über Gleise zu laufen. Ein Schwerpunkt ist Papendorf. Dort nutzen vor allem Schüler die gefährliche Abkürzung.

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Direkt am Haltepunkt in Papendorf zeigten Bundespolizisten den Schülern, wie gefährlich es ist, über die Gleise zu laufen.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock/Papendorf. Sie sparen nur einige Meter auf dem Weg zur Schule, bringen sich dafür aber in eine tödliche Gefahr: Mit Präventionsunterricht, Aufklärung am Bahndamm und Kontrollen will die Bundespolizei im Rostocker Vorort Papendorf (Landkreis Rostock) Schüler davon abhalten, über die Gleise der S-Bahn-Strecke nach Güstrow zu laufen.

„Wir sind von Lehrern darauf aufmerksam gemacht worden, dass es hier ein Sicherheitsproblem gibt. Und auch bei Streifen ist uns immer wieder aufgefallen, dass viele Papendorfer – nicht nur Schüler – einfach über die Gleise laufen“, sagt Monika Hirschke, Oberkommissarin bei der Bundespolizei in Rostock. Doch nicht nur herannahende Züge seien gefährlich – „auch die Oberleitungen“, so Hirschke. Erst im Juli 2015 sorgte der Unfall des damals zwölf Jahren alten Leon für Schlagzeilen: Der junge Rostocker war beim Spielen auf eine Bahn geklettert, hatte einen Stromschlag und schwerste Verbrennung erlitten. In Sanitz stoppte die Polizei jüngst zwei Gymnasiasten, die auf einen Mast der Leitung kletterten – um Fotos zu machen. „Die Jungs waren in Todesgefahr.“

Probleme mit Kindern an und auf Gleisen gäbe es zudem in Warnemünde und Groß Klein. „In Groß Klein nutzen sie die Gleise als Abkürzung zu einem Schnellrestaurant“, sagt Hirschke. In Bramow sind Berufsschüler ins Visier der Ordnungshüter geraten. „Auch dort werden wir die Kontrollen verschärfen“, kündigt die Bundespolizei an.

Von Andreas Meyer

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