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Geflügelvolieren im Tierpark überdacht

Grimmen Geflügelvolieren im Tierpark überdacht

Gänse und Schwaan ziehen ins Haus/ Besucher können trotzdem alle Bewohner beobachten

Grimmen. Sonderschichten mussten die Mitarbeiter und freiwillige Helfer im Grimmener Heimattierpark in den letzten Tagen einlegen. Aufgrund der Vogelgrippe wurden etliche Volieren mit Planen überdacht. „So verhindern wir, dass Kot von Wildvögeln zu unserem Tierpark-Geflügel gelangt“, erklärt die Zoo-Chefin Christine Trapp. Außerdem mussten sieben Gänse und ein Schwaan aus ihrem Wasservögel-Paradies am Teich im Tierpark in ein geschlossenes Gebäude ziehen. Sie haben jetzt Stubenarrest. Vorerst bis etwa Weihnachten, wurde Christine Trapp vom Landkreis über die Seuchenschutzmaßnahmen informiert. Aber auch im neuen Haus seien die Gänse hinter einer großen Glasscheibe zu sehen.

Sondergenehmigungen gibt es für die beiden Emus und die drei Störche: Sie dürfen im Freien bleiben. „Zum Glück ist unser meistes Hühnergeflügel immer in Volieren – davon gibt es 25 Tiere – die jetzt nur überplant werden mussten. Auch die Enten wohnen in solchen Behausungen. Doch ohne die freiwilligen Helfer hätten wir das in den letzten Tagen kaum geschafft“, bedankt sich die Tierparkleiterin.

Wellensittiche und Aras fallen nicht unter den besonderen Schutz, da bisher die Übertragung auf sie nicht nachgewiesen ist. Überdacht wurden ihre Käfige vorsichtshalber trotzdem. Am Eingangsbereich zu den Volieren und am Tierparkeingang gibt es jetzt Seuchenmatten, die am Eingang sollen auch Besucher nutzen. Die müssen gegenwärtig auch darauf verzichten, das Geflügel zu streicheln oder Federn zu sammeln, bittet Christine Trapp. „Außerdem sind wir beauflagt, auf die Katzen und Pferde zu achten, denn auch diese Tiere können befallen werden“, sagt Trapp.aj

OZ

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