Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Grevesmühlener Kameraden üben den Ernstfall

Grevesmühlen Grevesmühlener Kameraden üben den Ernstfall

Ein Treppen-, ein Werkstatt- und ein Wohnzimmerbrand ist für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grevesmühlen am Sonnabendvormittag simuliert worden — und alles ...

Grevesmühlen. Ein Treppen-, ein Werkstatt- und ein Wohnzimmerbrand ist für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grevesmühlen am Sonnabendvormittag simuliert worden — und alles in einem aus Thüringen angefahrenen sogenannten Brandcontainer, der vor dem Feuerwehrgerätehaus in Grevesmühlen seinen Platz fand. „Solch eine Übung machen wir alle zwei Jahren“, erläutert Wehrführer Steve Klemkow und resümiert: „Es ist alles zu meiner Zufriedenheit gelaufen.“

 

OZ-Bild

Kameraden der freiwilligen Feuerwehr bekämpfen einen sogenannten Flashover.

Quelle: Karl-Ernst Schmidt

Jeweils in Zweiergruppen mussten sich die Blauröcke beweisen — 20 bis 25 Minuten dauerte ihr Einsatz im Container. Erst wenn sie die richtige Wassermenge einsetzten, reagierten die Sensoren und das simulierte Feuer erlosch. Auf 600 bis 1000 Grad Celsius heizte sich das Innere des Containers auf. Einen kühlen Kopf mussten die Kameraden bei einem sogenannten Flashover bewahren, wie Wehrführer Steve Klemkow erläuterte. Dieser Ausdruck wird verwendet, wenn es durch das Feuer zu einem Wärmestau kommt, also der heiße Rauch nach oben steigt und sich an der Decke sammelt. Der Rauch erwärmt so alle Gegenstände in Reichweite und der einstige Entstehungsbrand wird zu einem vollentwickelten. Binnen Sekunden steht der ganze Raum in Flammen. Es brennen nicht nur Gegenstände, sondern auch Gase.

Von jf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelle Beiträge