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Grimmens Tierpark sperrt die Vögel ein

Grimmen Grimmens Tierpark sperrt die Vögel ein

Nach dem Nachweis der Vogelgrippe in fünf Staaten droht auch dem Geflügel in Mecklenburg-Vorpommern die Stallpflicht.

Grimmen. Nach dem Nachweis der Vogelgrippe in fünf Staaten droht auch dem Geflügel in Mecklenburg-Vorpommern die Stallpflicht. Auch wenn das Agrarministerium bislang noch keine dementsprechende Anordnung erlassen hat, bereitet sich der Grimmener Heimattierpark bereits darauf vor. Nach Auskunft von Fachbereichsleiter Burkhard Niedermeyer werden derzeit alle Vögel in die Stallungen geholt und Volieren verschlossen. „Das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme um gegebenenfalls schnell reagieren und Zeit sparen zu können“, sagt Niedermeyer.

Dass dieses Vorgehen keine Panikmache ist, unterstreicht eine Empfehlung des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit „Friedrich-Löffler“ auf der Insel Riems. Die Wissenschaftler raten zu einer Stallpflicht für Zoovögel sowie Zugangsbeschränkungen zu Vogelhäusern. Außerdem sollte Geflügel in Freilandhaltung keinen Kontakt zu natürlichen Gewässern haben.

Die letzten schweren Fälle der für den Menschen ungefährlichen Vogelgrippe des Typs H5N8 gab es in Vorpommern in den Jahren 2011 und 2014. Der Grimmener Heimattierpark bleibt für die Besucher unverändert täglich in der Zeit zwischen 9.30 bis 16 Uhr geöffnet, teilt die Stadtverwaltung mit.

OZ

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