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Haftstrafe gegen Sprengstoff-Bastler verhängt

Neubrandenburg Haftstrafe gegen Sprengstoff-Bastler verhängt

In seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Woldegk (Mecklenburgische Seenplatte) waren im Februar mehr als 160 Kilogramm Chemikalien sowie Waffen beschlagnahmt worden, darunter vier Kilogramm einer sehr explosiven Sprengstoffmischung.

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Einsatzkräfte des Munitionsbergungsdienstes sichern am 25.02.2016 in Woldegk Chemikalien. Das Chemie-Arsenal war durch Zufall aufgeflogen.

Quelle: Susan Ebel

Neubrandenburg. Das Amtsgericht Neubrandenburg hat den sogenannten Sprengstoff-Bastler von Woldegk (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) zu einem Jahr und zehn Monaten Haftstrafe verurteilt. Die Strafe solle potenzielle Nachahmer abhalten und könne deshalb nicht zur Bewährung ausgesetzt werden, erklärte Richter Jörg Landes am Mittwoch. Der 34-Jährige wurde wegen Verstoß gegen Sprengstoff- und Waffengesetze sowie Besitz jugendpornografischer Videos verurteilt.

Er hatte gestanden, drei Jahre in seiner Wohnung mit explosiven Substanzen experimentiert und im Freien etwa 50 Mal Sprengungen ausprobiert zu haben. Einmal verletzte er sich selbst. Das Chemie-Arsenal war durch Zufall im Februar aufgeflogen. Die Polizei hatte auch geprüft, ob der Mann Sprengstoffanschläge vorbereitet habe.

dpa/mv

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