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Haftstrafen für Teilnehmer an illegalen Autorennen?

Rostock/Berlin Haftstrafen für Teilnehmer an illegalen Autorennen?

Die gefährliche PS-Protzerei gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern. Oft mit verheerenden Folgen.

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Zerstörte Fahrzeuge nach einem illegalen Autorennen im Mai 2016 in Hagen (Nordrhein-Westfalen). Fünf Wageninsassen wurden schwer verletzt, darunter ein kleiner Junge.

Quelle: Alex Talash/dpa

Rostock/Berlin. Teilnehmer illegaler Autorennen sollen in Zukunft künftig härter bestraft werden: mit Haftstrafen und dem Verlust ihres Autos. Der Bundesrat prüft jetzt eine entsprechende Initiative von Nordrhein-Westfalen. „Wenn eine Strafverschärfung weitere illegale Autorennen in Deutschland verhindert und somit Leben geschützt wird, kann eine solche Initiative nur begrüßt werden“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU). Auch im Nordosten kommt es immer wieder zu Straßenrennen – mit teils verheerenden Folgen.

Dass illegale Autorennen als Straftaten und nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden, fordert auch die Geschäftsführerin der Landesverkehrswacht MV, Andrea Leirich. Laut dem neuen Gesetzentwurf sollen illegale Autorennen künftig mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden, wenn dabei jemand schwer verletzt oder getötet wird.

Zudem soll es möglich sein, die Fahrzeuge der Raser einzuziehen. „Der Verlust ihres Autos würde diesen Leuten richtig wehtun“, betont Leirich.

Axel Meyer

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