Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Regen

Navigation:
Hansestadt im Visier von Autoknackern

Rostock Hansestadt im Visier von Autoknackern

Die Zahl der Autoaufbrüche in Rostock ist binnen eines Jahres um fast 40 Prozent gestiegen. Das geht aus der neuen Kriminalitätsstatistik hervor, die Polizeichef Michael Ebert am Dienstag vorstellte. Schwerpunkt der Aufbrüche ist die City.

Voriger Artikel
Schwerer Diebstahl: Unbekannte entwenden Baggerschaufeln
Nächster Artikel
Schwerer Unfall mit vier Verletzten

Es geht so schnell: Die Autoknacker gehen bei ihren Taten meist rabiat vor - und schlagen die Scheiben einfach ein (nachgestellte Szene).

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Insgesamt wurden im Jahr 2015 genau 1133 Autoaufbrüche in der Hansestadt angezeigt. „Die Täter sind meist auf Großparkplätzen unterwegs“, sagt Sebastian Schütt, Leiter des Kriminalkommissariats in Rostock. Die meisten Aufbrüche gab es in der Stadtmitte. Dort hat sich die Fallzahl binnen eines Jahres mehr als verdoppelt – auf 148. Auch in der Südstadt wurden mehr als 100 Autos geknackt. Ebenfalls ganz weit oben in der Statistik: die KTV (98 Fälle), Lütten Klein (84) und Schmarl (70). 

Ebenfalls ein deutliches Plus verzeichnet die Polizei bei Computer-Straftaten: Unter anderem nimmt das illegale Ausspähen privater und gewerblicher Rechner durch Dritte nimmt zu. 118 solcher Fälle wurden der Kripo gemeldet. Die Ordnungshüter wollen nun aufrüsten, stellen zwei IT-Experten für die Ermittlungen im Internet ein.

Insgesamt ist die Zahl der Straftaten laut Polizeichef Michael Ebert leicht rückläufig: Im Jahr 2015 gab es 33 Fälle weniger als noch ein Jahr zuvor.

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Reutershage
In Rostock können die Bürger nach wie vor sicher leben.“Michael Ebert, Leiter Polizeiinspektion

Polizei stellt Kriminalitätsstatistik vor / Diebstähle und Computer-Verbrechen nehmen deutlich zu

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Aktuelle Beiträge