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Hansestadt verdoppelt Zahl der Politessen

Rostock Hansestadt verdoppelt Zahl der Politessen

Rostocks Innensenator Chris Müller (SPD) stellt zur Sommer-Saison zehn neue Kontrolleure ein. Die Ordnungshüter sollen vor allem im Ostseebad Warnemünde Falschparker ins Visier nehmen. Die Stadt erhofft sich zudem steigende Einnahmen.

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Die Hansestadt Rostock will in der Sommersaison deutlich mehr Knöllchen verteilen als bisher (Symbolbild).

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die Hansestadt sagt Falschparkern den Kampf an: Ordnungssenator Chris Müller (SPD) will die Zahl der Politessen in Rostock zur Sommersaison verdoppeln. „Wir werden zum 1. Mai zehn neue Außendienstmitarbeiter für die Verkehrsüberwachung einstellen“, so Müller. Die neuen Kontrolleure sollen zunächst auf 450-Euro- Basis beschäftigt und vornehmlich in Warnemünde eingesetzt werden. Die Politessen sollen sich „von selbst“ finanzieren.

Vor allem aus dem Ostseebad Warnemünde hatten sich in den vergangenen Jahren Beschwerden über rücksichtlose Falschparker gehäuft: „Warnemünde läuft in der Saison über. An vielen Tagen ist wirklich alles zugeparkt – selbst Parkplätze für Menschen mit Handicap, Hausauffahrten und Zuwegungen für die Feuerwehr“, sagt Müller. Besonders dramatisch sei die Lage während der Großveranstaltungen im Seebad – zur Warnemünder Woche, der Hanse Sail oder dem Turmleuchten am 1. Januar.

ADAC-Verkehrsexperte Carsten Willms hält den Schritt für in Ordnung: „Andere Urlaubsorte – Boltenhagen zum Beispiel oder Binz auf Rügen – machen das seit Jahren.“ Auch das Ostseebad Heringsdorf auf Usedom rüstet bereits seit Jahren zur Saison auf: „Wir haben drei feste Kräfte für die Verkehrsüberwachung – und in der Saison drei zusätzliche Mitarbeiter. Deren Hauptaufgabe ist die Kontrolle der Kurtaxe, aber sie werden auch bei Parkverstößen aktiv“, sagt Bürgermeister Lars Petersen (CDU). Im Ostseebad Zingst sind zwei Kontrolleure im Einsatz: „Und im Sommer werden die von Kollegen aus dem Ordnungsamt unterstützt. Bei 25 000 Gästen pro Tag müssen wir auch mit der Unvernunft einiger Weniger rechnen“, sagt Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU).

Von Andreas Meyer

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