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Havarie: Gerste auf der Straße

Seehafen Havarie: Gerste auf der Straße

Zu einer Havarie ist es in der Nacht zu Freitag im Rostocker Hafen gekommen. Aus noch ungeklärter Ursache barst die Metall- Wand eines Getreide-Silos, in dem bis zu 1500 Tonnen Gerste gelagert werden.

Seehafen. Zu einer Havarie ist es in der Nacht zu Freitag im Rostocker Hafen gekommen. Aus noch ungeklärter Ursache barst die Metall- Wand eines Getreide-Silos, in dem bis zu 1500 Tonnen Gerste gelagert werden. Das Korn floss in Mengen aus dem Silo auf die Straße und musste dann auf Lkws verladen werden. „Wir wissen noch nicht, wie das passieren konnte“, sagt Ludwig Striewe, Geschäftsführer der Firma Rostocker Getreide Lager (RGL). Die Gerste werde nun neu eingelagert, gereinigt und beschädigtes Getreide aussortiert. „Der Kunde soll ja keine mangelhafte Ware bekommen“, betont Striewe.

Unterstützt wurde RGL bei den Aufräumarbeiten von Nachbarfirmen wie der Hauptgenossenschaft (HaGe) Nord. „Wir wurden um Unterstützung gebeten und haben beim Umladen geholfen“, sagt Henrik Madsen, Sprecher des HaGe-Vorstands. Der Getreideumschlag im Rostocker Hafen hat in den vergangenen Jahren konstant zugenommen und wuchs 2015 auf 3,3 Millionen Tonnen. Damit weiteres Wachstum möglich ist, investieren das Umschlagsunternehmen Euroports und das Ulmer Agrarhandelsunternehmen Beiselen 35 Millionen Euro. Bis Ende 2018 wollen sie einen neuen Getreidebelader bauen und die Lagersilos erweitern.

dk/tn

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