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Helikoptereinsatz nach Horror-Crash bei Rakow

Rakow Helikoptereinsatz nach Horror-Crash bei Rakow

Zwischen Rakow und Bretwisch kam eine junge Frau mit ihrem Transporter von der Straße ab und krachte frontal gegen einen Baum

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Der Transporter ist frontal gegen einen Baum gekracht. Die Fahrerin wurde schwer verletzt. FOTOS (2): Raik Mielke

Rakow. . Bei einem Verkehrsunfall zwischen Rakow und Bretwisch wurde gestern Mittag eine 18-jährige Frau aus Loitz schwer verletzt.

OZ-Bild

Zwischen Rakow und Bretwisch kam eine junge Frau mit ihrem Transporter von der Straße ab und krachte frontal gegen einen Baum

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„Die Person war nicht mehr eingeklemmt. Wir haben gemeinsam mit dem Rettungs- dienst die Erstver- sorgung übernommen.Olaf Clasen Wehrführer Feuerwehr Grimmen

Mit der Einsatzmeldung, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist, machen sich gegen 11.30 Uhr vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Grimmen auf den Weg zum Einsatzort. „Wir sind mit insgesamt 18 Leuten ausgerückt“, erklärt Grimmens Wehrführer Olaf Clasen. Zeitgleich sind Polizei, Rettungsdienst und Notarzt auf dem Weg. Die Unfallstelle befindet sich rund einen Kilometer entfernt von Rakow auf der Landstraße 26 in Richtung Bretwisch. Die 18-jährige Fahrerin aus Loitz war dort mit ihrem Toyota aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt.

Ersthelfern ist es vor dem Eintreffen der Rettungskräfte bereits gelungen, die schwer verletzte Person aus ihrem Fahrzeug zu befreien. „Wir haben dann vor Ort gemeinsam mit dem Rettungsdienst die Erstversorgung übernommen“, erklärt Olaf Clasen.

Während Feuerwehrleute das Unfallfahrzeug sichern, entscheidet sich der Notarzt, aufgrund der Schwere der Verletzungen einen Helikopter anzufordern. Piloten der DRF Luftrettung, ein Notarzt der Universitätsmedizin Greifswald sowie ein Notfallsanitäter aus dem Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität machen sich mit dem Rettungshelikopter „Christoph 47“ unmittelbar auf den Weg in die Gemeinde Süderholz. Die Verletzte wird zu diesem Zeitpunkt im Rettungswagen versorgt.

„Wir haben die Straße abgesperrt und so die Landung des Hubschraubers vorbereitet“, beschreibt Grimmens Wehrführer. Jener landet wenige Minuten später bei kräftigem Wind direkt an der Unfallstelle und unmittelbar auf der Dorfstraße. Nach einer kurzen Absprache mit den Rettungskräften vor Ort, wird die junge Frau in den Helikopter gebracht. Drei Minuten später hebt der Hubschrauber des Typs BK 117 in Richtung Universitätsmedizin ab.

Für die Grimmener Feuerwehrleute ist es die 95. Alarmierung in diesem Jahr. Nach einer guten Stunde können sie den Einsatz beenden. Vor Ort nehmen Beamte des Polizeireviers Grimmen die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Wie die Pressestelle der Polizei in Stralsund gestern Nachmittag mitteilte, wollte die 18-Jährige möglicherweise einem Lastkraftwagen ausweichen. Der Toyota musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 6000 Euro geschätzt.

Raik Mielke

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