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Hundebiss-Opfer fordert Maulkorbzwang

Greifswald/Wolgast Hundebiss-Opfer fordert Maulkorbzwang

Eine 64-Jährige aus Hohendorf im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurde auf einem neuen Geh- und Radweg von einem ausgebüxten Weimaraner angefallen. Wegen der Schwere der Verletzung hat die Polizei die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

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Ritta Klein aus Hohendorf wurde von einem Weimaraner angefallen.

Quelle: Tilo Wallrodt

Greifswald/Wolgast. Ein entlaufener Weimaraner hat eine 64-Jährige aus Hohendorf (Landkreis Vorpommern-Greifwald) auf einem Geh- und Radweg angefallen. Die Frau war dort mit ihrem kleinen Hund spazieren gegangen. Der Weimaraner habe zunächst ihre Kleidung zerrissen und sich dann in ihrer Wade verbissen. Die zehn mal acht Zentimeter große und sehr tiefe Wunde zeugt noch vom Kampf. Die Frau lag über eine Woche in der Universitätsmedizin und kann sich nach wie vor nur an Krücken fortbewegen. Sie fordert für den Hund Maulkorbzwang.

Doch aus dem Wolgaster Ordnungsamt heißt es, dass der Amtstierarzt den Hund begutachtet und als nicht gefährlich eingestuft habe. Maulkorbzwang darf aber nur für Hunde verhängt werden, die als gefährlich gelten. Allerdings riet der Amtstierarzt dem Hundehalter, künftig zur Leine einen Gurt zu tragen, der über den Körper gehängt wird und mit der Leine verbunden ist.

Unterdessen hat die Polizei die Ermittlungen zum Fall abgeschlossen und wegen der Schwere der Verletzungen an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Cornelia Meerkatz

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