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Junge Fahrerin erhält Geldstrafe nach tödlichem Unfall

Ribnitz-Damgarten Junge Fahrerin erhält Geldstrafe nach tödlichem Unfall

Eine 21-Jährige, die einen 79-Jährigen nach einem Gottesdienst in Marlow anfuhr und ihn dabei tödlich verletzte, stand am Donnerstag vor dem Amtsgericht in Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen).

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Die Fahranfängerin wurde wegen fahrlässiger Tötung und Unfallflucht angeklagt.

Quelle: Anika Wenning

Ribnitz-Damgarten. Zu einer Geldstrafe von 1350 Euro und einem Fahrverbot von insgesamt 15 Monaten verurteilte Richter Chris Neumann eine Fahranfängerin. Sie fuhr im Dezember des vergangenen Jahres einen 79 Jahre alten Fußgänger in Marlow (Vorpommern-Rügen) an und verletzte ihn dabei tödlich. Die 20-jährige alleinerziehende Mutter flüchtete im Schockzustand von der Unfallstelle, beichtete ihren Eltern den Unfall aber sofort. Diese informierten umgehend die Polizei.

In das Urteil floss ein, dass das Opfer eine hohe Mitschuld trug. Der Fußgänger wollte in der Dunkelheit, an einer unübersichtlichen Stelle, die Straße überqueren. Er trug dunkle Kleidung und trat hinter einem geparkten Auto auf die Straße. Ein Gutachter von der Dekra bestätigte, dass der Zusammenstoß kaum zu verhindern war. Er konnte der Angeklagten auch nicht nachweisen, dass sie in der Ortschaft zu schnell unterwegs war.

Carolin Riemer

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