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Kuh auf Rügen von Zug erfasst

Stönkvitz Kuh auf Rügen von Zug erfasst

Polizei musste am Sonnabendmorgen ausgebrochene Herde bei Stönkvitz wieder einfangen.

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Bei Stönkvitz auf der Insel Rügen mussten Landwirte und Polizeibeamte am Sonnabendmorgen eine ausgebrochene Kuhherde wieder einfangen.

Quelle: Barbara Hendrich

Stönkvitz. Eine ausgebrochene Kuhherde hat am Sonnabendmorgen auf der Insel Rügen einen nicht alltäglichen Einsatz für die Bundes- und Landespolizei ausgelöst. Dabei kam es zu einem tragischen Unfall. Eine Kuh verendete auf den Bahngleisen. Das Tier kollidierte mit einem Zug und überlebte den Zusammenstoß nicht.

Der Unfall ereignete sich zwischen Stönkvitz und Zirkow-Hof, teilt ein Sprecher der Bundespolizei in Stralsund mit, die gegen 6.45 Uhr alamiert wurde. In dem Bereich grenzen die landwirtschaftlich genutzten Flächen direkt an der Bahnstrecke Stralsund - Sassnitz und an der Bundesstraße 96. Eine Kuh der ausgebrochenen Herde habe sich auf die Gleise verirrt. Sie wurde von einer ankommenden Regionalbahn erfasst und verendete bei der Kollision. Reisende im Zug und auch dessen Personal blieben unverletzt. Der Zug und auch die Gleisanlagen wurden durch den Zusammenstoß beschädigt. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt.

Die Beamten der Bundespolizei übernahmen die Cowboy-Rolle. Zusammen mit dem sofort informierten Halter der Kuhherde und mit Unterstützung von Beamten der Landespolizei konnten die ausgebrochenen Tiere bis etwa 8 Uhr wieder eingefangen und an einen sicheren Platz getrieben werden.

Udo Burwitz

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