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Leiche eines 22-jährigen Marokkaners im Hafen gefunden

Stralsund Leiche eines 22-jährigen Marokkaners im Hafen gefunden

Der junge Mann lebte als Asylbewerber in Stralsund. Er war seit mehreren Monaten verschwunden. Jetzt ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei.

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In diesem Speicher in Stralsund ist die teils mumifizierte Leiche eines Marokkaners entdeckt worden.

Quelle: Benjamin Fischer

Stralsund. In einem leerstehenden Gebäude im Hafen in Stralsund wurde am Sonnabend eine teils mumifizierte Leiche gefunden. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Donnerstag mitteilte, konnte sie jetzt mit Hilfe einer DNA-Analyse identifiziert werden. Es handelt sich um einen 22-jährigen Marokkaner, der zuletzt im Asylbewerberheim in Stralsund untergebracht war.

Die Leiche, die nach OZ-Informationen im Speicher über dem Restaurant „Fischermann's“ lag, wies Verletzungen an Kopf und Körper auf. „Es ist schwierig die Gründe dafür nach der mehrmonatigen Liegezeit festzustellen – sie könnten auf Fremdverschulden, aber auch auf einen Sturz hindeuten“, erklärte Polizei-Sprecherin Carolin Radloff auf Nachfrage. Jetzt müssen die weiteren Untersuchungen zeigen, was genau geschehen ist.

„Es wird dabei in alle Richtungen ermittelt“, stellte Carolin Radloff klar. Die Anklamer Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Stralsund haben übernommen. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung wird in der kommenden Woche erwartet.

Der Verstorbene war seit dem Herbst verschwunden. Er war der Polizei bereits wegen Körperverletzung, Diebstahl und Sachbeschädigung bekannt.

 



Elisabeth Woldt

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In diesem Speicher auf der Hafeninsel wurde die Leiche nach OZ-Informationen gefunden.

Der Asylbewerber aus Marokko war bereits seit Herbst verschwunden. War es Mord?

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