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MEK-Einsatz: Anklage gegen Kopfschuss-Opfer

Lutheran MEK-Einsatz: Anklage gegen Kopfschuss-Opfer

Die Staatsanwaltschaft hat einen 27-Jährigen angeklagt, der sich in Lutheran (Ludwigslust-Parchim) angeblich einem Polizeieinsatz von einem Hamburger Spezialeinsatzkommando widersetzt haben soll. Der Mann wurde bei dem Vorfall schwer verletzt.

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Nach einem Einsatz eines Mobilen Einsatzkommandos (MEK) der Polizei stehen am 12.02.2016 Autos auf einer Straße in Lutheran (Mecklenburg-Vorpommern). Bei dem Einsatz wurde ein Mann lebensgefährlich am Kopf von einem Schuss verletzt.

Quelle: Michael-Günther Bölsche

Lutheran. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat gegen einen 27-Jährigen, dem während eines MEK-Einsatzes in Lutheran von einem Polizisten in den Kopf geschossen wurde, Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erhoben.

Grund: Der Mann soll absichtlich den Polizeiwagen gerammt haben. Dabei sei ein Beamter am Knie verletzt worden. Nach zwei erfolgten Warnschüssen soll der schießende Polizeibeamte laut Staatsanwaltschaft in Nothilfe gehandelt haben – mit dem Ziel, die Gefahrensituation für seinen Kollegen zu beenden. Die Ermittlungen gegen den Schützen wegen Körperverletzung im Amt seien eingestellt worden. Er habe rechtmäßig gehandelt.

Der Verteidiger des 27-Jährigen nennt die Anklage skandalös. Sein Mandant sei weder von der Polizei gesucht worden, noch hätte er die vermummten Beamten als Polizisten erkannt.

Zu dem folgenschweren Vorfall im Februar kam es, weil das Hamburger MEK auf der Suche nach einem vorbestraften Zuhälter war und ihn in dem Wagen vermutete.

Der Angeklagte verlor durch den Kopfschuss ein Auge. Er befindet sich seither in medizinischer und psychologischer Behandlung.

Kerstin Schröder

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