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Masken-Auftritt sollte Bildungskritik sein

Waren Masken-Auftritt sollte Bildungskritik sein

Der Masken-Vorfall am Gymnasium in Waren an der Müritz löste am Freitag einen Polizeieinsatz aus. Die Polizei ermittelte die Täter, hat aber keine Bedrohung festgestellt.

Waren. Der Masken-Vorfall am Gymnasium in Waren an der Müritz, der am Freitag einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte, wird für die Verursacher voraussichtlich ohne strafrechtliche Folgen bleiben. „Wir können bisher keine konkrete Bedrohung feststellen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Dienstag. Da die Schule öffentlich zugänglich sei, handele es sich auch nicht um Hausfriedensbruch. Nach Angaben der Polizei hatten die 15 und 16 Jahre alten Schüler einer anderen Schulen unerlaubt das Gymnasium und einen Raum betreten, in dem eine siebte Klasse unterrichtet wurde.

Sie trugen Masken und sollen dabei das Schulsystem kritisiert haben. Laut Polizei wurde kritisiert, dass man zwar Gedichte in mehreren Sprachen, aber nichts über Mietrecht und Steuern lerne, was man im Leben brauche. Das könne man kritisieren, sagte der Sprecher. „Aber das mit Masken zu tun, ist unverantwortlich in der heutigen Zeit.“

Die Täter waren schnell geflohen, wurden aber erkannt. Die Polizei ermittelte sie kurz danach an einer anderen Schule in Waren. Den betroffenen Siebtklässlern war psychologische Hilfe angeboten worden.

dpa/mv

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Zwei Maskierte betraten am Vormittag unerlaubt einen Raum im Gymnasium in Waren an der Müritz, in dem eine siebte Klasse unterrichtet wurde. Danach flohen sie.

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