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Mehr Wildunfälle durch Obstbäume?

Kröpelin Mehr Wildunfälle durch Obstbäume?

Fallobst an der L 22 südlich von Kröpelin (Landkreis Rostock) lockt Tiere an.

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Andrea Steinberg zeigt Obst von der Straße und erlebt immer wieder Wildunfälle zwischen Satow und Kröpelin (Landkreis Rostock).

Quelle: Katarina Sass

Kröpelin. Besonders an der L 22 zwischen Satow und Kröpelin (Landkreis Rostock) stellt Andrea Steinberg aus Satow vermehrt Wildtiere fest. Etwa alle 100 Meter steht hier ein alter Apfelbaum. Seine Früchte liegen unmittelbar am Straßenrand und locken besonders in der futterarmen Jahreszeit jede Menge Tiere an. „Auch die Autofahrer sind dadurch natürlich gefährdet.“

Rund 2000 Wildunfälle, so die Statistik, ereignen sich jährlich im Landkreis Rostock. Vor zwei Jahren schon warnte die Polizei entlang der L 22 vor Wildwechsel und forderte die Autofahrer auf vorsichtig zu sein. Ob die Obstbäume tatsächlich einen Anteil daran haben, ist nicht belegt.  Dass das Obst an den Bäumen verführerisch wirke, davon geht Gerhard Kusch, Vorsitzender des Kreisjahgdverbandes aber aus. „An die Früchte gehen gerne die Waschbären, Marderhunde, Füchse, aber auch Hasen“, sagt er. Selten sei es auch mal Rotwild. Von einem Anlocken spreche er aber nicht. Und er glaube auch nicht, dass es in der Nähe von Obstbäumen an Straßenrändern vermehrt zu Wildunfällen komme. 

Katarina Sass

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