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Mehrere Anzeigen wegen Exhibitionismus

Züssow Mehrere Anzeigen wegen Exhibitionismus

Gegen den Mann, der in der vergangenen Woche in Züssow bei exhibitionistischen Handlungen beobachtet worden war, liegen bereits mehrere Anzeigen vor.

Züssow. Gegen den Mann, der in der vergangenen Woche in Züssow bei exhibitionistischen Handlungen beobachtet worden war, liegen bereits mehrere Anzeigen vor. „Es laufen Ermittlungsverfahren gegen ihn“, bestätigte Nicole Buchfink, Sprecherin des Neubrandenburger Polizeipräsidiums, auf OZ-Nachfrage. Die Anzeigen stammten allerdings nicht aus Züssow, sondern über Jahre hinweg aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich des Neubrandenburger Polizeipräsidiums. Es umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern- Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Laut Buchfink sei der Mann auch schon einmal wegen exhibitionistischer Handlungen verurteilt worden. Paragraph 183 des Strafgesetzbuches zufolge ist eine Haftstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vorgesehen.

In der gestrigen Berichterstattung zu der Angelegenheit hieß es seitens der Polizei, dass gegen den Mann nicht ermittelt werde. Dies ist wie oben beschrieben nicht korrekt.

Der Zeuge, der das Vorkommnis in Züssow in der vergangenen Woche den Beamten meldete, hat den Mann nach eigenen Angaben schon über einen Zeitraum von drei Monaten immer wieder in der Nähe des örtlichen Bahnhofs gesehen. Dort sei der Exhibitionist „splitternackt herumgesprungen“ und habe sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Später habe sich der Mann in sein Auto zurückgezogen. „Er meinte, dass er seine Freundin vom Bahnhof abholen wolle“, so der Zeuge. Allerdings habe zu der Zeit gar kein Zug in Züssow gehalten. Als der Zeuge drohte, die Polizei zu informieren, sei der Mann davongefahren.

Die Beamten nehmen nur Anzeigen wegen Exhibitionismus auf, wenn sich eine Person als geschädigt sieht oder die Tat so gravierend ist, dass von Amts wegen ermittelt werden muss. Die Polizei rät dennoch dazu, jedes Vorkommnis von Exhibitionismus zu melden, selbst wenn man die Handlungen „nur“ aus sicherer Entfernung mitbekomme. „Es sei ja auch möglich, dass sich so einer immer sicherer fühlt und sich dann an schwächeren Leuten vergeht“, hätten ihm die Beamten gesagt, als er ihnen das Autokennzeichen des Täters mitteilte, so der Züssower Zeuge. Nachdem er den Mann zur Rede stellte, hofft er nun, dass sich der Exhibitionist aus dem Ort fernhält. kl

OZ

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