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Nach Autounfall: Rentner vermutlich durch Steine erschlagen

Hinrichshagen Nach Autounfall: Rentner vermutlich durch Steine erschlagen

Ein Audi-Fahrer ist am Sonntag bei einem schweren Autounfall zwischen Hinrichshagen und Graal-Müritz vermutlich durch eine Ladung Steine im Kofferraum ums Leben gekommen.

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Ein Audi und ein VW Golf sind auf der Landstraße 22 zusammengestoßen. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.

Quelle: Stefan Tretropp

Hinrichshagen. Ein Audi-Fahrer ist am Sonntag bei einem schweren Autounfall zwischen Hinrichshagen und Graal-Müritz vermutlich durch eine Ladung Steine im Kofferraum ums Leben gekommen. Sowohl die 69-jährige Beifahrerin als auch der Fahrer eines beteiligten VW wurden schwer verletzt.

Gegen 15 Uhr stießen die zwei Autos auf einer geraden Strecke der Landstraße 22 frontal zusammen. Laut Polizei war der Golf-Fahrer von Torfbrücke in Richtung Hinrichshagen unterwegs. Augenzeugen berichteten, dass der VW gerade einen Überholvorgang abgeschlossen und sich wieder eingereiht hätte. Aus noch ungeklärten Ursachen scherte der Fahrer des Audi, der in Richtung Torfbrücke unterwegs war, jedoch plötzlich aus. Er stieß im Gegenverkehr mit dem entgegenkommenden Golf zusammen.

Zahlreiche Augenzeugen und Passanten stoppten ihre Fahrzeuge und begannen mit der Ersten Hilfe. Kurze Zeit später trafen mehrere Rettungswagen, Notärzte, Feuerwehren und die Polizei an der Unglücksstelle ein.

Sowohl der 76-jährige Golf-Fahrer als auch die beiden Insassen im Audi, vermutlich ein Rentnerehepaar, wurden in den Wracks eingeklemmt. Die Kameraden der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr mussten mit schwerem Gerät die Unfallteilnehmer befreien. Für den Fahrer im Audi kam jedoch jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle.

Nach bisher unbestätigten Informationen wurde der Fahrer im Audi vermutlich von Steinen aus Bauschutt-Eimer erschlagen, die er im Kofferraum transportierte. Das vermuteten Beamte der Polizei an der Unfallstelle, da der Deckenhimmel im Audi Einschläge von Steinen aufwies.

Die L 22 war für mehrere Stunden voll gesperrt. Ein Sachverständiger der Dekra untersuchte die genaue Unfallursache. Die Ermittlungen dauern an.

Von Stefan Tretropp

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