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Nach Hotel-Sprengung: Spürhunde trainieren Rettung

Klink Nach Hotel-Sprengung: Spürhunde trainieren Rettung

Die Überreste des „Müritz-Hotels“ im mecklenburgischen Klink wurden zur Trainingskulisse für eine Rettungshundestaffel.

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In Klink findet eine Rettungsübung mit Hunden statt.

Quelle: Markus Scholz/archiv

Klink. Die Trümmer des gesprengten „Müritz-Hotels“ in Klink (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) haben einer Rettungshundestaffel als realistische Trainingskulisse gedient. „Sowas hat man selten“, sagte Gabriel Fibinger, Leiter der Hundestaffel Vier Tore. Ein Dutzend Hunde samt Hundeführern sei am Sonnabend im Einsatz gewesen, um dort zu trainieren, wie man Verschüttete nach einem Erdbeben oder anderen Unglücken möglichst schnell finden und dann bergen kann. Menschen versteckten sich dazu zwischen den Trümmern.

Die Rettungshundestaffel Vier Tore aus Neubrandenburg war bereits bei Erdbeben in Nepal, bei einem Taifun auf den Philippinen oder auch bei Verschüttungen an der Rügener Kreideküste im Einsatz.

Das zehn Geschosse hohe „Müritz-Hotel“ war am Donnerstag vor mehr als 1500 Schaulustigen gesprengt worden. Die drei Flügel stürzten seitlich um und in sich zusammen. Aus den etwa 20 000 Tonnen Schutt erhob sich - wie bei einem realen Einsturz - eine große Staubwolke. Es sei bisher der einzige Extra-Einsatz auf dem Areal, sagte ein Sprecher der Avila-Gruppe als Eigentümer. Die Trümmer sollen in den kommenden Wochen weggeräumt werden.

dpa/mv

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