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Nach Ruhestörung in der Zelle gelandet

Bergen Nach Ruhestörung in der Zelle gelandet

32-Jähriger versucht Wohnungstür in Bergen mit Schraubenzieher aufzubrechen.

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Der Versuch, mit einem Schraubenzieher die Wohnungstür aufzubrechen, endete für einen stark alkoholisierten Mann in Bergen in der nacht zu Dienstag in der Zelle.

Quelle: David Young

Bergen. Ein 32 Jahre alter Insulaner musste die Nacht von Montag zu Dienstag in der Zelle auf dem Polizeirevier in Bergen verbringen. Beamte nahmen den stark alkoholisierten Mann in Gewahrsam, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Wohnungstür mit einem Schraubenzieher aufzubrechen.

Ein Nachbar des 32-Jährigen, der im Stadtteil Rotensee in Bergen wohnt, rief gegen 23 Uhr die Polizei an und beschwerte sich über Lärm im Treppenhaus. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den 32-Jährigen am Boden hockend im Aufgang des Hauses vor. Er versuchte mit einem Schraubenzieher eine Wohnungstür aufzubrechen. Wie sich herausstellte, war es die Tür zu seiner Wohnung. Der Mann gab an, das er den Schlüssel bereits am Morgen an einen Arbeitskollegen übergeben habe. Der 32-Jährige habe wohl ein Alkoholproblem, mutmaßt Mario Ullrich, Leiter des Polizeireviers Bergen. Deshalb sei er bereits am Morgen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er habe sich im Laufe des Tages aber selbst wieder entlassen und die Klinik verlassen.

Der nächtliche Ruhestörer musste sich einem Atemalkoholtest unterziehen, der 2,92 Promille ergab. Da es keine andere Unterbringungsmöglichkeit gab, nahmen die Beamten den Mann mit auf das Revier. Er landete gegen Mitternacht in der Zelle, die er am Dienstag gegen 5.20 Uhr wieder verlassen durfte. Die Nacht im Polizeirevier war aber nicht umsonst. Sie werde dem Imsulaner in Rechnung gestellt, kündigt Mario Ullrich an.

Udo Burwitz

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