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Nach gewaltsamem Tod seiner Frau: Prozess fortgesetzt

Stralsund Nach gewaltsamem Tod seiner Frau: Prozess fortgesetzt

Der Prozess um den gewaltsamen Tod einer 41-jährigen Syrerin ist am Montag vor dem Landgericht Stralsund fortgesetzt worden. Die Kammer will ein psychiatrisches Gutachten hören.

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Ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Friso Gentsch/archiv

Stralsund. Der Prozess um den gewaltsamen Tod einer 41-jährigen Syrerin ist am Montag vor dem Landgericht Stralsund fortgesetzt worden. Die Kammer will ein psychiatrisches Gutachten hören. Zudem werden die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet.

Der 54 Jahre alte, ebenfalls aus Syrien stammende Angeklagte soll seine Frau im November 2016 in Bergen auf der Insel Rügen erstochen haben. Er hatte am ersten Prozesstag die Tat indirekt eingeräumt und ausgesagt, dass er seine Rolle als Familienoberhaupt zunehmend bedroht gesehen habe.

Im Verfahren fiel er durch sein ungewöhnliches Verhalten auf. Beim Anblick eines Fotos seiner toten Frau hatte er sich mehrfach ins Gesicht und dann seinen Kopf auf den Tisch geschlagen, so dass er eine Platzwunde erlitt. Zu Prozessbeginn hatte der Mann im Falle einer Verurteilung ein „gutes Urteil“ – die Todesstrafe – vom Gericht verlangt.

dpa/mv

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Stralsund
Der Angeklagte vor dem Landgericht Stralsund.

Ein 35-jähriger Russe soll an Heiligabend einen 42-jährigen Inder in Stralsund getötet haben. Der Angeklagte schweigt zu der Tat, ebenso dessen Frau und der älteste Sohn. Die Familie war 2013 aus Tschetschenien nach Deutschland geflohen.

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