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Neues Gesetz: Ehepartner soll bei Krankheit entscheiden

Rostock Neues Gesetz: Ehepartner soll bei Krankheit entscheiden

In MV müssen oft Gerichte klären, wer die Betreuung eines Intensiv-Patienten übernimmt

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Eheleute sollen bei Notfällen ihres Partners künftig automatisch entscheiden dürfen, ob und wie die medizinische Behandlung erfolgt. Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) hat den Gesetzentwurf 2015 mit auf den Weg gebracht. (Archivfoto)

Quelle: Cornelius Kettler

Rostock. Abschied von der Vorsorgevollmacht? Eheleute sollen bei Unfällen und schweren Krankheiten ihres Partners künftig automatisch entscheiden dürfen, ob und wie die medizinische Behandlung erfolgt. Eine Vorsorgevollmacht wie bisher brauchen sie dann nicht mehr.

So sieht es ein Gesetzentwurf vor, der den Bundesrat in der vergangenen Woche mit großer Mehrheit passiert hat. „Wir möchten damit den Angehörigen in schweren Zeiten etwas Ballast von den Schultern nehmen“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns scheidende Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU). Sie hat den Gesetzentwurf 2015 mit auf den Weg gebracht.

Bisher müssen oft Gerichte klären, wer die Betreuung übernehmen darf. Dabei können genau wie bei jemandem, der allein lebt, gesetzlich bestellte Betreuer eingesetzt werden. Grund: Nur wenige Menschen haben für solche Notfälle eine Vorsorgevollmacht erstellt. 

Kerstin Schröder

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