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Wismar Notruf

Der europaweite Notruf wird 25 Jahre alt. Am 29. Juli 1991 haben die damals zwölf EU-Staaten entschieden, als gemeinsame Notrufnummer die 112 einzuführen.

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Über die 112 werden die Menschen im Notfall wie mit einem Sprungtuch aufgefangen.

Wismar. Der europaweite Notruf wird 25 Jahre alt. Am 29. Juli 1991 haben die damals zwölf EU-Staaten entschieden, als gemeinsame Notrufnummer die 112 einzuführen.

In Deutschland wurde sie bereits ab 1954 als Feuerwehrnotruf in den ersten Großstädten etabliert.

Der Notruf kann vorwahlfrei gewählt werden und ist in allen Staaten der EU kostenlos. Er verbindet Hilfesuchende automatisch mit der örtlichen Notrufzentrale, über die sie die Feuerwehr oder medizinische oder polizeiliche Hilfe erhalten. Wichtig sei, dass die europaweite Gültigkeit des Notrufs bekannter werde, sagt Wolfgang Schmidt, der Leiter der Wismarer Berufsfeuerwehr. Nach einer Studie der EU weiß nur jede fünfte Person in Deutschland, dass die 112 auch im Ausland funktioniert. Wenn es den Euronotruf nicht gäbe, so Schmidt, müssten die Bürgerinnen und Bürger bei einer Reise durch Europa über 40 Notrufnummern kennen.

In Wismar gehen die Notrufe in der integrierten Leitstelle Westmecklenburg der Landeshauptstadt Schwerin ein, die rund um die Uhr von Mitarbeitern der Feuerwehr besetzt ist.

OZ

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