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Opel-Transporter versinkt im Strelasund

Stahlbrode Opel-Transporter versinkt im Strelasund

Fahrzeug war ohne TÜV unterwegs / Halter muss neben Bergungskosten nun auch noch ein Bußgeld zahlen

Stahlbrode. Missgeschick beim Slippen des Bootes: Weil er vergessen hatte, die Handbremse in seinem Auto richtig anzuziehen, rutschte einem Demminer Fahrzeughalter am Montagvormittag sein Opel Transporter samt Bootstrailer in Stahlbrode in den Strelasund.

Der Mann informierte daraufhin sofort die Polizei. Und die stellte fest, dass das Auto keinen TÜV mehr hatte, denn die Hauptuntersuchungsplakette am Kraftfahrzeug war bereits um Jahre abgelaufen, so gestern ein Sprecher der Grimmener Polizei. Das heißt, dass dem Mann nun neben den zu zahlenden Bergungskosten auch noch ein nicht unbeträchtliches Bußgeld droht. Das Ordnungsamt Miltzow nahm den Fall vor Ort auf.

Die Bergung des blauen Transporters dauerte gut zwei Stunden, wie Heiko Scharmel, Wehrführer der Feuerwehr Sundhagen berichtete. Diese war mit drei Fahrzeugen der Löschgruppen Reinberg und Miltzow und anfangs elf Kräften vor Ort. „Später brauchten nur noch drei Leute anwesend sein, meinte Scharmel, da die Bergung zügig ablief. Dazu wurde auch ein Kran der Firma Kran Lange aus Grimmen geholt.

Außerdem war ein Taucher vonnöten, der unter Wasser die entsprechenden Seile am Fahrzeug anbringen musste. Diese Aufgabe übernahm Ralf Wenk vom Bootsverleih in Stahlbrode, der sich unmittelbar neben dem Unglücksort befindet.

Wie die Polizei mitteilte, beläuft sich der entstandene Schaden am Auto auf rund 2 500 Euro, Fraglich ist natürlich, ob die Versicherung wegen des nicht vorhanden TÜV dafür einsteht. ra

OZ

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