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Plädoyers im Prozess wegen Drogenhandels erwartet

Neubrandenburg Plädoyers im Prozess wegen Drogenhandels erwartet

Einer der größten Drogenfunde seit Jahren: Ermittler fanden beim Mann aus Stavenhagen etwa 16 000 Ecstasy-Pillen, mehrere Kilogramm Amphetamine und Marihuana sowie Kokain und Heroin.

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Sichergestellte Ecstasy-Tabletten mit Porsche-Logo.

Quelle: Oliver Berg/archiv

Neubrandenburg. Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogenhändler aus Stavenhagen (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) werden heute die Plädoyers erwartet. Nach wochenlangen Verhandlungen will das Neubrandenburger Landgericht den Prozess gegen den 54-jährigen Angeklagten möglichst auch abschließen. Dazu muss zuvor noch über einen Befangenheitsantrag der Verteidigerin gegen die Schöffen der Kammer entschieden werden.

Dem Angeklagten droht wegen illegalen Drogenhandels im größeren Stil eine mehrjährige Freiheitsstrafe. In seiner Wohnung war im Februar Rauschgift im Wert von 160 000 Euro gefunden worden: Etwa 16 000 Ecstasy-Pillen, mehrere Kilogramm Amphetamine und Marihuana sowie Kokain und Heroin. Er hatte vor Gericht angegeben, mit dem Rauschgift nicht selbst gehandelt, sondern die Drogen für einen Bekannten wegen Geldschulden angeblich nur „gebunkert“ zu haben. Den Namen des Bekannten nannte er nicht.

Es war laut Polizei einer der größten Drogen-Einzelfunde im Osten Mecklenburg-Vorpommerns seit Jahren. Der Angeklagte hatte sich 2016 wegen Drogendelikten vor dem Amtsgericht Stade verantworten müssen und war erst vor kurzer Zeit nach Stavenhagen gezogen.   

dpa/mv

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