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Polizei-Großeinsatz am Platz des Friedens

Stralsund Polizei-Großeinsatz am Platz des Friedens

Eine Wohnung in Stralsund wurde offenbar von sechs Männern zerstört. Zuvor sollen rechte Parolen gebrüllt worden sein.

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Für Rettungsarbeiten nach zwei Unfällen musste die Polizei am Freitag die B96 auf Rügen sperren.

Quelle: Tilo Wallrodt

Stralsund. Mit einem Großeinsatz hat die Polizei in Stralsund am Montagabend die Zerstörungswut von sechs zumeist betrunkenen Männern gestoppt. Alarmiert worden war sie gegen 20.15 Uhr wegen starken Lärms in einer Wohnung am Platz des Friedens von Nachbarn.

Beim Eintreffen der Beamten befanden sich in der Wohnung sechs Männer. Die Einrichtung und die Wohnungstür waren vollständig zerstört. Der Mieter befand sich nicht unter den Tatverdächtigen. Angeblich hielt er sich in Berlin auf, sagte Dietmar Grotzky, Leiter des Polizeihauptreviers in Stralsund, am Dienstagmorgen.

Sichergestellt wurden von den Beamten unter anderem eine Axt und ein Hammer als mögliche Tatwerkzeuge. Gegen die Männer im Alter zwischen 17 und 35 Jahren wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Im Einsatz waren sechs Streifenwagen aus Stralsund, Barth, Bergen und von der Autobahnpolizei. Den massiven Einsatz erklärte Grotzky damit, dass der Verdacht nahe gelegen habe, die Situation könne eskalieren.

Wie Grotzky sagte, war bekannt, dass sich in der Wohnung stark alkoholisierte Personen aufhalten. Denn bereits gegen 17.30 Uhr hatte es dort einen  Einsatz der Polizei gegeben, weil rechtsradikale Parolen gegrölt wurden. Gegen vier Männer wird deswegen ermittelt, unter ihnen befindet sich auch der Mieter der Wohnung, der wenig später in Berlin gewesen sein will.

Von Jens-Peter Woldt

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