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Polizei fasst entflohenen Straftäter

Gehlsdorf/Güstrow Polizei fasst entflohenen Straftäter

Der Mann war Dienstag bei einem begleiteten Freigang in Gehlsdorf entwischt

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Auch mit Fährtenhunden suchte die Polizei in Rostock nach dem aus der forensischen Klinik Entflohenen.

Quelle: Stefan Tretropp

Gehlsdorf/Güstrow. Die Rostocker Polizei hat einen geflohenen Straftäter nach kurzer Flucht wieder gefasst. Der 25-Jährige war am Dienstagnachmittag nach einem begleiteten Ausgang den Pflegern kurz vor der forensischen Klinik in Gehlsdorf weggelaufen. Ermittler fanden den Patienten rund 13 Stunden später in Güstrow und nahmen ihn fest. Eine Gefährdung von Anwohnern habe nicht bestanden, sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben des Justizministeriums saß der Mann seit 2013 wegen versuchten Totschlags und räuberischer Erpressung in Haft. Er war zu einer Strafe von insgesamt acht Jahren verurteilt worden. Nach zwei Jahren war er nun dabei, in der psychiatrischen Gefängnis-Klinik eine Therapie zu absolvieren. Im Zuge dessen habe es seit rund zwei Monaten wegen des guten Verlaufs Lockerungsmaßnahmen, wie begleitete Ausgänge, gegeben. Dabei habe es bisher keine Hinweise darauf gegeben, dass der Patient flüchten wollte, hieß es aus dem Ministerium.

Zur Festnahme erklärt Dörte Lembke, Pressesprecherin der Polizei Rostock: „Er hat sich widerstandslos festnehmen lassen.“ Neben den Beamten aus Rostock waren auch die Kräfte der Polizeiinspektion Güstrow und die Bundespolizei bei der Suche im Einsatz. Dazu unterstützten mehrere Fährtenhunde die polizeilichen Maßnahmen.

Nach Angaben der Polizei führten umfassende kriminalpolizeiliche Ermittlungen recht schnell zu der Erkenntnis, dass sich der Patient im Bereich Güstrow aufhalten musste. Hinweise aus der Bevölkerung führten die Ermittler letztendlich zu dem Gesuchten, der sich bei seiner Festnahme im KMG Klinikum in Güstrow befand. Er soll dort einen Bekannten besucht haben.

Schon im März 2015 hatte ein entflohener Häftling Polizei und Justiz in Atem gehalten. Damals war der wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung verurteilte Ralf J. entwischt. Ihm war es gelungen, bei einem Arztbesuch zu fliehen. Mit einer Schere bedrohte er zwei Pfleger. Zuvor hatte J. in der forensischen Klinik in Gehlsdorf eingesessen. J. war nach langer Fahndung gefasst und wegen Nötigung und versuchter Freiheitsberaubung zu einem Jahr Haft verurteilt worden.

OZ

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