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Polizei klärt immer mehr Straftaten auf

Sassnitz Polizei klärt immer mehr Straftaten auf

Revier in Sassnitz erzielt mit 78 Prozent eine Aufklärungsquote weit über dem Landesdurchschnitt

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In Sassnitz werden immer weniger Einbrüche (nachgestellte Szene) verübt. Die Polizei kann andererseits immer mehr Straftäter überführen.

Quelle: Jochen Tack/archiv

Sassnitz. In Sassnitz auf der Insel Rügen werden einerseits immer weniger Straftaten begangen, andererseits immer mehr Straftäter überführt. Die Beamten des Reviers der Hafenstadt haben im vergangenen Jahr 78 Prozent aller Straftaten aufgeklärt. Mit dieser Quote erzielen sie einen Spitzenwert, der weit über dem Landesdurchschnitt von MV mit 61,4 Prozent liegt.

Insegsamt 685 Straftaten haben die Beamten des Sassnitzer Reviers im vergangenen Jahr aufgenommen und dazu ermittelt. Das waren 144 Straftaten weniger als im Vorjahr. In Rügens Hafenstadt ist 2015 weniger eingebrochen worden und sind weniger Diebstähle begangenen worden. Während die Zahl dieser Eigentumsdelikte im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist, hat sich Zahl der Sexualdelikte von 10 auf 13 leicht erhöht.

Außerdem mussten die Beamten des Sassnitzer Reviers im vergangenen Jahr 294 und damit 12 Unfälle mehr als im Vorjahr aufnehmen. der leichte Anstieg, der landesweit bei 5,7 Prozent lag, könnte mit dem Urlauberansturm zusammenhängen, den Rügen und MV 2015 verbuchten, mutmaßt Revierleiter Thomas Riedel. Unangepasste Geschwindigkeit und das Missachten der Vorfahrt nennt er als Hauptunfallursachen.

Das Polizeirevier Sassnitz hat 43 Beschäftigte. Die sind nicht nur für Ordnung und Sicherheit in Rügens Hafenstadt zuständig. Der Zuständigkeitsbereich reicht vom Kap Arkona auf Wittow über die Halbinsel Jasmund und die Bäderküste bis nach Klein Zicker auf Mönchgut.

Burwitz, Udo

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