Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Polizei lieferte sich Verfolgungsjagd mit Rostocker Fahrer

Wismar Polizei lieferte sich Verfolgungsjagd mit Rostocker Fahrer

Der Fahrer gestand den Wismarer Polizisten unter Tränen, dass er keinen Führerschein hat und auch nicht Auto fahren kann.

Voriger Artikel
Sechs Verletzte bei Schlägerei
Nächster Artikel
Polizei sucht möglichen Triebtäter

Wilde Verfolgungsjagd in Wismar endete mit Tränen.

Quelle: dpa

Wismar. Polizisten aus Wismar lieferten sich in der Nacht zum Sonnabend eine Verfolgungsjagd mit einem Rostocker Fahrer. Gegen 3 Uhr wurden die Beamten zunächst zu einer Schlägerei in den Wismarer Stadtteil Wendorf gerufen, an der auch zwei junge Männer aus dem Raum Bützow beteiligt waren. Etwa eine Stunde später fiel der Besatzung eines Streifenwagens ein VW mit Güstrower Kennzeichen auf. Auf das Zeichen „Stop Polizei“ reagierte der Fahrer nicht. Stattdessen raste er mit mehr als 100 Kilometer pro Stunde durch die Lübsche Straße in Richtung Innenstadt. Im Kreisverkehr verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen, der gegen eine Hauswand schleuderte.

In dem VW saßen vier Männer im Alter von 19, 20 und 21 Jahren - darunter die beiden aus dem Raum Bützow. Der aus Rostock stammende Fahrer ergriff beim Anblick der Polizei die Flucht, wurde aber nach kurzer Verfolgung festgenommen. Einen Führerschein hatte er nicht. Er erklärte unter Tränen, dass er gar nicht Auto fahren könne. Der Fahrer und seine drei Mitfahrer wurden leicht verletzt in die Krankenhäuser Wismar und Schwerin gebracht.

Carolin Riemer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Gericht entscheidet noch heute
Polizeibeamtin mit Dienstwaffe am Gürtel. Laut Polizeiverordnung sind Frauen mit Implantaten in der Brust wegen erhöhter Verletzungsgefahr nicht geeignet für den Polizeidienst.

Eine Frau aus Dortmund darf nicht Polizistin werden, weil sie Brustimplantate aus Silikon hat. Das sei ein zu großes Verletzungsrisiko bei robusten Einsätzen, sagt der Polizeiarzt. Die Frau ist gegen das Nein vor Gericht gezogen.

mehr
Mehr aus Aktuelle Beiträge