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Polizei stellt nach Einbruchsalarm eine Rechnung

Boltenhagen Polizei stellt nach Einbruchsalarm eine Rechnung

Uwe Dunkelmanns Alarmanlage in Boltenhagen wurde nachts ausgelöst und er wählte 110. Da keine Einbruchsspuren zu finden waren, musste er 87,20 Euro für den Einsatz zahlen.

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Die Polizei hat im Jahr 2015 im Landkreis Nordwestmecklenburg 224 Einbrüche registriert.

Quelle: StockAndPeople

Boltenhagen. „Lieber einmal mehr anrufen“, riet die Polizei erst kürzlich bei der Präsentation der Einbruchszahlen im Landkreis – die im Übrigen gestiegen sind. Gesagt, getan: Uwe Dunkelmann aus Boltenhagen griff zum Telefon und muss nun für den Einsatz zahlen: insgesamt 87,20 Euro.

Was war geschehen? Bei Uwe Dunkelmann ist in der Vergangenheit bereits zweimal eingebrochen worden. Ein Präventionsbeamter der Polizei riet ihm vor Ort, sein Haus entsprechend mit einer Alarmanlage zu sichern. Und eben die löste am 16. Februar nachts im Keller aus. Statt also selber in den Keller zu gehen und nach einem möglichen Einbrecher zu suchen, rief Dunkelmann über den Notruf die Polizei.

Knapp zwei Monate später landete ein Brief von der Polizei im Postkasten. Darin wurde mitgeteilt, dass der Einsatz der Polizeistreife im Februar kostenpflichtig sei: 72 Euro für die Arbeitszeit der beiden Beamten und 15,20 Euro für die Anfahrt im Streifenwagen. „Als Grund für den Alarm wurde ein ausgelöster Sensor im Kellerbereich festgestellt. Es handelte sich somit um einen Fehlalarm“, heißt es im Leistungsbescheid.

Uwe Dunkelmann hat das Geld bereits überwiesen, fragt sich aber, wie er die Aussage der Polizei, man solle lieber einmal mehr die Beamten rufen, für die Zukunft verstehen solle. Er findet die Rechnung eher abschreckend.

Von Behnk, Malte

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