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Polizei stoppt berauschte Autofahrer

Wismar Polizei stoppt berauschte Autofahrer

. Beamte des Polizeireviers Wismar haben in der Nacht zu Sonnabend in der Hansestadt zwei Autofahrer gestellt, die unter Einfluss von Alkohol und Drogen fuhren.

Wismar. . Beamte des Polizeireviers Wismar haben in der Nacht zu Sonnabend in der Hansestadt zwei Autofahrer gestellt, die unter Einfluss von Alkohol und Drogen fuhren.

Gegen 3 Uhr wurden sie zunächst zu einer Schlägerei in den Wismarer Stadtteil Wendorf gerufen, an der auch zwei junge Männer aus dem Raum Bützow beteiligt waren. Etwa eine Stunde später fiel dann der Besatzung eines Streifenwagens ein VW mit Güstrower Kennzeichen auf. Auf das Zeichen „Stop Polizei“ reagierte der Fahrer nicht. Stattdessen raste er mit mehr als 100 Kilometer pro Stunde durch die Lübsche Straße in Richtung Innenstadt. Im Kreisverkehr verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen, der gegen eine Hauswand schleuderte.

In dem VW saßen vier Männer im Alter von 19, 20 und 21 Jahren – darunter die beiden aus dem Raum Bützow. Der aus Rostock stammende Fahrer ergriff beim Anblick der Polizei die Flucht, wurde aber nach kurzer Verfolgung festgenommen. Einen Führerschein hatte er nicht. Er erklärte unter Tränen, dass er gar nicht Auto fahren könne. Der Fahrer und seine drei Mitfahrer wurden leicht verletzt in die Krankenhäuser Wismar und Schwerin gebracht.

Weil der Fahrzeugführer seine Beteiligung am Unfall abstritt und sich die anderen Männer ebenfalls nicht äußern wollten, mussten mehrere Blutproben wegen des Verdachts der Trunkenheit entnommen und auch umfangreich Spuren gesichert werden. Neben der Oberbekleidung der Insassen wurde der völlig zerstörte VW zur kriminaltechnischen Untersuchung beschlagnahmt. Am betroffenen Haus entstand erheblicher Sachschaden, dessen Höhe ein Gutachten klären muss.

Bereits gegen 0.45 Uhr wollten Beamte des Polizeihauptreviers Wismar einen BMW kontrollieren. Nachdem der Streifenwagen das Signal „Stop Polizei“ setzte, beschleunigte der Fahrzeugführer seinen PKW. Nach kurzer Verfolgung wurde der BMW schließlich gestoppt.

Der 28-jährige Fahrer war der Polizei bereits wegen seiner fehlenden Fahrerlaubnis bekannt. Nun kommt ein weiteres Strafverfahren dazu, weil der Mann einen Atemalkoholwert von 1,76 Promille hatte und ein Drogenvortest zudem Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch weitere Rauschmittel lieferte. Zur Beweissicherung wurde dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen.

OZ

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