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Polizei sucht Eigentümer der Koffer

Südstadt Polizei sucht Eigentümer der Koffer

Nach Bombenalarm am Bahnhof: 19 Züge fielen komplett aus, 30 Stunden Verspätung

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In den beiden Koffern waren nur Kleidungsstücke.

Quelle: Stefan Tretropp

Südstadt. Einen Tag nach der stundenlangen Vollsperrung des Rostocker Hauptbahnhofs dauern die Ermittlungen der Bundespolizei an. Der wichtigste Bahn-Knotenpunkt im Land war am Mittwochabend wegen eines Bombenalarms abgeriegelt worden. Auf Gleis 7 waren zwei herrenlose Koffer entdeckt worden. Deren Inhalt entpuppte sich später als harmlos, dennoch suchen die Ermittler nun nach den Eigentümern der Koffer.

Immerhin so viel wissen die Beamten bereits: Die Koffer sollen mit dem Regionalexpress aus Stralsund nach Rostock gekommen sein. Nach Angaben von Claudia Scheit, Sprecherin der Bundespolizei Rostock, hätten Zeugen ausgesagt, dass die Fahrgäste mit den beiden Koffern auf Gleis 3 angekommen sind, bei der Weiterfahrt um 15.07 Uhr nach Hamburg von Gleis 7 das Gepäck aber vergessen haben.

Da unklar war, ob von den Koffern eine Gefahr ausgeht, wurde der Bahnhof für vier Stunden komplett gesperrt. Der Munitionsbergungsdienst untersuchte und sprengte die Koffer. Die Folgen für den Bahnverkehr im Land waren gravierend: 19 Zugverbindungen fielen komplett aus, 35 Linien wurden umgeleitet. 41 Züge hatten zusammen eine Verspätung von 1803 Minuten — immerhin 30 Stunden.

Die Ermittler gehen derzeit nicht von einer Straftat aus, sagt Scheit. Ob die Besitzer der Taschen für den Großeinsatz zahlen müssen, sei ebenfalls noch unklar.

Von am

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