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Polizei warnt: Trickbetrüger in MV unterwegs

Grimmen/Rostock Polizei warnt: Trickbetrüger in MV unterwegs

Mehrere Fälle von versuchtem Telefonbetrug sind in den letzten Tagen bei der Polizei in Grimmen und Rostock eingegangen. Die Täter gaben sich in allen bekannten Fällen als Polizeibeamte aus.

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Ein Mann posiert mit einem Telefon in Hannover (Symbolbild).

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Grimmen/Rostock. In Mecklenburg und Vorpommern sind derzeit offenbar wieder verstärkt Trickbetrüger unterwegs. So hat es bei der Rostocker Polizei am Montag gleich mehrere Hinweise von Bürgern gegeben, dass sich unbekannte Täter am Telefon als Polizeibeamte ausgeben. In Fällen meldete sich eine weibliche Anruferin als Mitarbeiterin des „Polizeikreisamtes“ oder des „Polizeireviers Rostock Reutershagen“. Sie teilte den Angerufenen mit, dass ein Haftbefehl gegen sie vorläge und Beamte auf dem Weg seien, um diesen zu vollstrecken.

„Polizeibeamte teilen nie per Telefon mit, dass es einen Haftbefehl gibt.“

Um das vorher zu klären, gäbe es jedoch die Möglichkeit, telefonisch Kontakt zum Bundeskriminalamt (BKA) aufzunehmen. Hierzu teilte sie den Betroffenen auch eine entsprechende Telefonnummer mit, die jedoch keiner der Angerufenen wählte. Stattdessen informierten alle umgehend die Polizei. „Egal unter welcher Legende sich die 'Falsche Polizei' meldet, seien sie grundsätzlich solchen Anrufen gegenüber skeptisch. Rufen Sie unter keinen Umständen die mitgeteilte Telefonnummer zurück“, rät die Rostocker Polizei in einer Mitteilung. Denn: „Polizeibeamte teilen nie per Telefon mit, dass es einen bestehenden Haftbefehl gibt.“

Falscher Polizist will Bankdaten in Grimmen erbeuten

In Grimmen (Vorpommern-Rügen) hat ein falscher Polizist am Sonntag versucht, Bankdaten von einem 74-Jährigen zu erbeuten. Der falsche Polizist gab am Telefon an, er hätte nach mehreren Einbrüchen die Täter gefasst und Unterlagen wie Ausweisdokumente und Bankdaten sichergestellt. Der Täter wollte die Daten mit dem 74-Jährigen abgleichen.

Der Mann aus Grimmen hinterfragte jedoch, warum solch ein Abgleich am Telefon erfolgen sollte. Nach weiteren Fragen reagierte die Gegenseite nicht mehr und brach das Telefongespräch ab. Im Anschluss zeigte der 74-Jährige den Fall an.

OZ

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