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Polizei warnt vor Trickdiebstählen und Betrügern

Pasewalk/Ueckermünde/Greifswald Polizei warnt vor Trickdiebstählen und Betrügern

In Mecklenburg-Vorpommern kommt es zurzeit verstärkt zu Betrügereien.

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Auch in Ueckermünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald), wie hier in der Straße Am Tierpark, versuchten Trickbetrüger ihr „Glück“.

Quelle: Christopher Niemann

Pasewalk/Ueckermünde/Greifswald. Nach mehreren Fällen von versuchten Trickdiebstählen und Trickbetrügereirn vor allem im östlichen Landesteil warnt Polizei in Mecklenburg-Vorpommern erneut vor Trickbetrügern. In diesem Zusammenhang weist sie die Bürger darauf hin, fremden Personen keine Auskunft zu ihrem Geldvermögen zu geben und keine Angaben zu ihrem Konto zu machen.

Warnung vor Spendenaufrufen

Den Angaben zufolge hatte am Montag auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) eine weibliche unbekannte Person versucht, eine 64-Jährige mittels eines Zettels zu einer Spende für Gehörlose zu bewegen. Dabei versuchte sie die Geldbörse der älteren Dame zu entwenden, allerdings ohne Erfolg. Die Unbekannte war mit einer dunkelblauen Jacke mit Kapuze, einer schwarzen Hose und flachen Schuhen bekleidet. Sie ist etwa 1,55 Meter und hat schwarze Haare.

Ein weiterer Fall ereignete sich nur wenig später Ueckermünde in der Straße Am Tierpark. Hier klingelte eine weibliche Person an der Haustür einer Bewohnerin und hielt dieser einen Zettel hin. Darauf stand: „Ich bin aus Siebenbürgen, brauche Geld und möchte nach Hause.“ So sollte die Hausbewohnerin zu einer Spenden animiert werden, die Frau verschloss jedoch umgehend die Tür. Aus dem Fenster konnte sie eine weitere weibliche Person beobachten. Die erste Frau war mit einer blauen/weißen Mütze, einer schwarzen Hose und einer hellen Jacke bekleidet, die zweite mit einer blauen Mütze, einer braunen Jacke, hellen Turnschuhen und einer auffällig gemusterten Strumpfhose.

Die Polizei geht davon aus, dass die Personen weiter reisen, um auch in anderen Ortschaften ihr „Glück“ mit derartigen Spendenaufrufen zu versuchen bzw. gezielt an die Geldbörsen zu kommen.

Falscher Polizist in Greifswald

Zudem wird erneut vor der Masche gewarnt, wonach angebliche Polizisten am Telefon vorgeben, Straftäter festgenommen und in deren Sachen Angaben zu potenziellen weiteren Einbruchsopfern gefunden zu haben. So in Greifswald, wo die Adresse eines 79-jähriger Seniors in einem sichergestellten Notizbuch stehen würde. Letztendlich wurde der Senior gefragt, ob er alleine lebt, Bargeld und einen Tresor im Haus hat. Zudem führte der „Polizist“ an, dass der Senior die örtliche Polizei nicht anrufen müsse. Auffällig ist hier, dass der Betrüger Kenntnis über die Telefonnummer des Polizeihauptreviers in Greifswald hatte.

Grundsätzlich sollten bei eingehenden Anrufen mit Fragen zu den familiären Verhältnissen, dem Vermögen oder zur Lage der Wohnung die Gespräche sofort beendet werden.

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OZ

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