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Prozess gegen Mann wegen Hitlergruß bei „Abendspaziergang“

Pasewalk/Anklam Prozess gegen Mann wegen Hitlergruß bei „Abendspaziergang“

Ein 1968 geborener Mann muss sich vor dem Amtsgericht im südostvorpommerschen Pasewalk verantworten, weil er im benachbarten Anklam bei einer Demonstration gegen Flüchtlinge das Nazi-Symbol gebraucht haben soll.

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Ein Richter hält einen Hammer in der Hand.

Quelle: Daniel Naupold/archiv

Pasewalk/Anklam. Weil er bei einem sogenannten Abendspaziergang einen Hitlergruß gezeigt haben soll, muss sich ein Mann an diesem Dienstag am Amtsgericht in Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) verantworten. Dem Beschuldigten wird Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, wie ein Sprecher des Amtsgerichtes am Montag erklärte. Der Vorfall hatte sich am 5. April 2016 bei einer Kundgebung eines von Rechten geleiteten Bürgerbündnisses in Anklam ereignet und war von Polizisten beobachtet worden.

Der im Jahr 1968 geborene Beschuldigte habe angegeben, bei der Demonstration gegen die Aufnahme von Flüchtlingen dabei gewesen zu sein. Er habe aber nur einem Bekannten an einem Fenster abseits der Gruppe zugewunken.

Das Zeigen eines Hitlergrußes ist strafbar, wenn das öffentlich passiert. Es kann mit Geldstrafe oder bei möglichen einschlägigen Vorstrafen auch mit Freiheitsstrafe geahndet werden.

dpa/mv

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